Jordanien zum Jahreswechsel

Dieses Thema im Forum "Naher Osten - Arabische Welt - Dubai Forum" wurde erstellt von Bandanar, 25. Juli 2018.

  1. Bandanar

    Bandanar Reisefuchsforum Mod

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    Hallo zusammen,

    wie immer suchen wir für den Jahreswechsel (ca. 10 Tage) noch ein geeignetes Ziel. Auch wenn es vom Wetter vielleicht nicht optimal ist, wirds dieses mal wohl Jordanien werden.

    Der grobe Plan ist:

    Wüstenschlösser + Shawmari (1,5 Tage)

    Totes Meer (eher kurz, da etwas kalt zu der Jahreszeit)

    Petra (2,5 Tage)

    Wadi Rum (3 Tage)

    Aqaba (1,5 Tage)

    Amman (1 Tag)

    Meine Fragen wären:

    War schon mal jemand Anfang Januar am Toten Meer? Ist wohl eher zu kalt zum baden, sondern mehr als Fotostop geeignet, oder? Könnten wir zu Gunsten anderer Ziele auch raus lassen, waren schon mal am anderen Ufer.

    Macht es Sinn sich einen 4x4 zu mieten und im Wadi Rum selbst zu fahren? Oder doch ein kleineres (deutlich günstigeres) Auto und dann eine geführte Tour?

    Lohnt sich Amman?

    Weitere Anregungen sind natürlich auch willkommen.

    Viele Grüße
     
  2. Sino

    Sino Erfahrener Reisefuchs

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    Ich war letztes Jahr im Mai 10 Tage dort, kann dir also über die Badebedingungen im Winter nichts sagen. Nur soviel: Du gehst ein Mal ins Wasser, machst die obligatorischen Fotos, wo du drin liegst und die Arme und Beine in die Höhe streckst, dann gehst du duschen, machst ein paar Landschaftsfotos und das wars. Wenn du das Feeling schon kennst, kannst du dir das sparen. Viel spannender ist die Stadt in der Nähe: Madaba...tolle Sehenswürdigkeiten mit Mosaiken, nette Restaurants und Cafes.

    Shawmari kenne ich nicht.

    Petra: Sehr schön, wir waren 2 Tage dort, zeitig in der Früh am schönsten, bevor die Horden kommen.

    Wadi Rum: Ich hatte nach einem halben Tag das Gefühl, alles gesehen zu haben. Das war eine 5-stündige Tour im 4x4, im Camp gebucht. Mit unserem Mietwagen hätten wir nicht fahren können, sind sogar mit dem 4x4 im Sand stecken geblieben. Lass das die Einheimischen machen, die können Hilfe holen und kennen den Weg.

    Amman: 1 Tag ist genug, du könntest aber in Madaba übernachten, das ist auch in Flughafennähe (als erste oder letzte Station)

    Die Wüstenschlösser sind sehr sehenswert, die römischen Ausgrabungen auch.

    Aqaba war für uns enttäuschend. Ich habe ein Diving Resort gebucht, wo aber nur saudische Familien zu Gast waren und meine Tochter und mich in Badekleidung heimlich gefilmt haben. Eigentlich wollten wir direkt vom Strand weg ein bisschen schnorcheln...der Strand war aber eine Müllhalde, im Wasser auch nichts zu sehen. Wahrscheinlich müsste man mit dem Boot rausfahren, um etwas zu sehen. Es gibt aber gute Fischrestaurants in der Stadt.

    Wir haben einen Abstecher nach Jerusalem gemacht, 3 Tage, 2 Nächte. Das Mietauto kann man an der Grenze in einem Hinterhof parken, dann geht's mit dem Bus weiter.
     
  3. Bandanar

    Bandanar Reisefuchsforum Mod

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    Danke, das hilft schon mal weiter. Ich bin gar nicht böse, wenn sich Aqaba nicht lohnt und man auch den Stop am Toten Meer kurz halten kann. Sonst wirds eh etwas viel für 10 Tage. In Jerusalem waren wir schon. Das muss also nicht sein. Da wir Wüsten toll finden, dachten wir an etwas mehr Zeit im Wadi Rum und Shawmari wäre ein Abstecher wegen der arabischen Oryx (Tiere sind ja sowieso unser Ding).
     
  4. Tom Yam

    Tom Yam Erfahrener Reisefuchs

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    Ich würde zunächst mal Klimatabellen aus den verschiedenen Regionen Jordaniens studieren, damit es keine unangenehmen Überraschungen hinsichtlich der Temperaturen gibt. Und ein paar warme Klamotten einpacken. Denn der größte Teil Jordaniens liegt auf einem Hochplateau mit durchschnittlich 1000 Metern über dem Meeresspiegel, das sich erst kurz vor Aqaba auf Meereshöhe absenkt.

    Ich war, wie Sino auch, im Mai 2017 dort und die erste Überraschung nach der Landung in Amman war der leichte Nieselregen bei 15 Grad Celsius. Am 20. Mai um 20:30 Uhr Ortszeit. Nach Auskunft von Einheimischen war das nichts Ungewöhnliches für die Jahreszeit. Und im Winter sei auch mal Schneefall zu verzeichnen. Der Höhenlage entsprechend, denn Amman liegt auf über 800 Metern.

    Amman selbst ist nicht übermäßig interessant. Sehenswert sind neben dem Basar in der Altstadt ein paar architektonische Hinterlassenschaften der Römer. Das alte und gut erhaltene Amphitheater zum Beispiel (das auch heute noch genutzt wird) oder die auf einer Anhöhe gelegene Zitadelle - guter Rundblick vom Zitadellenhügel. Eigentlich reicht dort eine Übernachtung. Bleibt man eine Nacht länger, könnte man den zweiten Tag zu einem Ausflug nach Jerash im Norden nahe der syrischen Grenze machen und dort eine der am besten erhaltenen Römersiedlungen des Mittelmeerraumes anschauen. Vielleicht sogar die Besterhaltene im gesamten Orient, nachdem der IS in Syrien das antike Palmyra weitgehend zerstört hat.

    Die Wüstenschlösser und Shawmari habe ich nicht gesehen. Wir haben Amman Richtung Süden verlassen und sind über das sehenswerte Madaba und den Berg Nebo (sehr schöner Blick über das Jordantal und das Tote Meer) sowie über Kerak (sehenswerte alte Kreuzfahrer-Burg - guter Ersatz für die Wüstenschlösser) nach Dana gefahren. Das liegt in einer sehr malerischen und schluchtenreichen Berglandschaft, die mich teilweise an den Jemen erinnert hat. Die Gegend ist auch Nationalpark und ein Ziel für Wanderer.

    Für uns ging's dann weiter nach Petra. Eines meiner zwei Jordanien-Highlights neben dem Wadi Rum. Ich würde mindestens zwei oder zweieinhalb Tage (drei Nächte) dort einplanen. Petra ist sehr weitläufig und es gibt viel zu sehen. In der Nähe liegt auch noch "Little Petra", eine Art kleinerer Version der großen Schwester. Die Übernachtungen möglichst so legen, dass man auch an einem Montag, Mittwoch oder Donnerstag Abend vor Ort ist, weil dann das romantische Lichterspektakel "Petra by Night" stattfindet. Die gesamte, über 1 km lange Zugangsschlucht; der sogenannte Siq, und der Hauptplatz vor dem Schatzhaus ist dann komplett mit Windlichtern illuminiert. Sehr schöne Fotomotive, wenn man eine High-ISO-fähige Kamera hat.

    Nächste Station war dann das Wadi Rum. Anders als Sino wäre ich dort gerne länger geblieben, denn ich mag pittoreske Landschaften und besonders auch die Wüste. Das ist wohl eine ziemlich individuelle Sache, denn "Hochleistungstourismus" mit hoher Besichtigungseffizienz ist gar nicht mein Ding. Auf allen meinen Reisen muss auch reichlich Zeit für gepflegtes Abhängen in Straßencafes, Bars, Kneipen, Biergärten oder eben auch an schönen Flecken in der Natur sein. Ich könnte stundenlang im Wadi Rum auf einer Düne hocken, die Landschaft betrachten und die Seele baumeln lassen. Was ich auch getan habe, aber es hätte gerne mehr davon sein können...

    Nun, wir hatten immerhin eine Übernachtung in einem Beduinencamp vor Ort und sind mit einheimischen Fahrern durchs Wadi gefahren (organisierte Tour). Ich würde das ebenfalls empfehlen. Nicht nur, weil die Einheimischen routinierte Offroad-Fahrer sind, sondern auch exzellente Ortskenntnis haben. Sie fahren alle interessanten Ecken an, sei es eine Wand mit prähistorischen Felsmalereien, interessante Felsformationen oder sehenswerte Nebenwadis. Dinge, die man alleine gar nicht gefunden hätte - und das Wadi Rum ist eine der fotogensten Wüsten überhaupt. Es gibt ja keinerlei Beschilderungen, keine Straßen, keine sichtbaren Pisten, keine Kreuzungen und keine Abzweigungen. Man brettert einfach querfeldein über den Sand. Ohne sichtbare Anhaltspunkte für ein herkömmliches Navi wüsste ich nicht, wie man sich dort selbst orientieren sollte. Man müsste dann schon wie ein Seefahrer nur mit Koordinaten arbeiten und auch eine Liste mit den genauen GPS-Positionen interessanter Punkte dabei haben.

    Nach dem Wadi Rum fuhren wir noch nach Aqaba und ich schließe mich Sinos Meinung an, dass man sich das schenken kann. Die Beachresorts sind öde Orte voller Saudi-Touristen und nur interessant, wenn man mal "schwarze Gespenster" (total vermummte Saudi-Damen) beim Plantschen im seichten Wasser sehen will. Gleichwohl gibt es aber auch gute Tauch- und Schnorchelgründe, doch die Riffe sind weit vom Ufer entfernt. Rotes Meer halt. Es gibt aber Anbieter für Tauch- und Schnorchelfahrten mit kleinen Motoryachten und entsprechendem Equipment. Ich habe aber darauf verzichtet und meinen in der Wüste eingefangenen Sonnenbrand in der Rooftop-Bar des Double Tree Hilton mit kaltem Bier gepflegt. Ein Privileg, das versoffenen Ungläubigen sogar im gerade angebrochenen Ramadan gewährt wurde. Jordanien ist erstaunlich liberal und ich hatte den Eindruck, dass dort oben auch reichlich durstige Gläubige beim Fastenbrechen zu Gange waren.

    Fazit: Jordanien ist ein sehenswertes und fremdenfreundliches Land, dem leider durch die Zustände in den benachbarten Bürgerkriegsregionen die wichtigen Tourismuseinnahmen wegbrechen. Um so freundlicher wird man aber empfangen und es ist angenehm, Weltkulturerbe-Stätten wie Jerash oder Petra auch mal ohne Angkor-Wat- oder Machu-Picchu-mäßiges Getümmel zu erleben.

    Wie es aber klimatisch um den Jahreswechsel herum aussieht: Da fehlen mir leider die praktischen Erfahrungen. Im Mai reichte die Spanne der Tagestemperaturen von knapp unter 20 Grad im Hochland bis zu knapp über 40 Grad im tiefsten Tiefland am Toten Meer (um die 428 m unter dem Meeresspiegel). Das müsstest Du jetzt anhand von Klimatabellen auf den Januar umrechnen.

    Gruß
    Michael / Tom Yam
     
  5. Bandanar

    Bandanar Reisefuchsforum Mod

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    Danke Tom Yam, die Info helfen sehr. Jetzt hab ich mir doch noch einen Reiseführer bestellt, da immer mehr Ziele hinzukommen, welche ich bisher noch nie gehört hatte. Dachte bisher immer: Wadi Rum, Petra und (R)(T)otes Meer - das wars :biggrin2:. Klimadiagramme hatte ich mir schon angesehen. Das fand ich nicht zu abschreckend. So lange es im Wadi Rum oder in Petra nicht zwei Tage dauerregnet, sollte das halbwegs passen. Bisher hatte ich Aqaba nur als kurzen Stop für eine Nacht nach dem Wadi eingeplant. Aber vielleicht streich ichs auch noch komplett raus. Vielleicht buche ich auch nur Wadi Rum und Petra vor und wir entscheiden den Rest spontan.
     
  6. chiqui

    chiqui Reisefuchs

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    ich bin am mitlesen und schliesse mich grad hier an:
    ich bin an der Planung für Ende November, aber eine Kombination Israel/Jordanien.
    Wegen der Reisezeit hatten wir eigentlich vor, von Eilat aus (Mietwagen dort stehenlassen) und via Aqaba in Jordanien "nur" Petra und Wadi Rum zu bereisen - wenn möglich als Selbstfahrer mit einem neuen Mietwagen (4x4).

    In dem Fall überlege ich aber eher, eine Tour Wadi Rum und Petra zu buchen. Petra weil ich das schon lange sehen wollte und Wadi Rum, weil wir totale Wüsten-Fans sind. Nachdem ich jetzt das von Aqaba gelesen habe, was haltet ihr von Eilat? Anstatt in Aqaba 1, 2 Nächte in Eilat zu verbringen? Auf dem Weg würde es für uns ja eh liegen, weil wir mehrheitlich ohnehin in Israel bleiben möchten und vor allem Hin-und Rückflug von Israel haben...

    Danke im voraus!
    LG Chiqui
     
  7. marimari

    marimari Reisefuchsforum Mod

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    Hallo,
    Ich bin ein grosser Jordanien-Fan. Wir waren vor x Jahren im Mai da. Das Wetter u. Klima war toll.
    Wir waren letztes Jahr über den Jahreswechsel in Israel (Nr.2). Es war kalt und hat meist geregnet.
    Wir konnten gar nicht viel unternehmen.
    Wir werden in der Winter-Saison nicht mehr in die Region fliegen.
    Dieses Jahr geht es über den Jahreswechsel wieder (Nr. 2) nach Sri Lanka.:biggrin2:
    Gruss M.
    PS: Wadi Rum bei Kälte und/oder schlechtes Wetter (ohne richtige Dusche) würde ich mir auch überlegen..1 Nacht war für uns genug. Es ist super da draussen, aber 2 volle Tage genügen völlig.
     
  8. chiqui

    chiqui Reisefuchs

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    Ich habe kurzfristig die Swiss-Specials nach Tel Aviv ausgenützt und Flüge ZRH-TLV gebucht. Wir fliegen ende November, deshalb habe ich gedacht, wir fahren in Israel lieber von Jerusalem via Masada in Richtung Süden und würden auch in Jordanien nicht nördlicher als Petra.
    Vermutlich werden wir aber wirklich nur eine Nacht im Wadi Rum bleiben, dafür 2 in Petra.. Bin noch auf der Suche nach Optionen ab Eilat.... Kälte würde uns jetzt nicht so stören, solang's nicht allzuviel regnet? Deshalb auch die Überlegung, lieber in Richtung Süden...
     
  9. Bandanar

    Bandanar Reisefuchsforum Mod

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    Wir lassen uns überraschen und buchen erstmal nur kurzfristig stornierbare Unterkünfte. Geplant ist:

    1. Nacht: Flughafen
    2. Nacht: Azraq
    3. - 5. Nacht: Petra
    6. - 7. Nacht: Wadi Rum
    8. Nacht: Aqaba
    9. - 11. Nacht: Madaba

    Mal sehn, wie es dann tatsächlich wird.
     
  10. chiqui

    chiqui Reisefuchs

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    Hallo Bandanar, wie macht ihr Wadi Rum, schlussendlich als Selbstfahrer?
    Wir haben noch nicht entschieden, ob gebucht ab Eilat oder halt ab der Grenze einen anderen Mietwagen nehmen und selbst fahren?
     
  11. Bandanar

    Bandanar Reisefuchsforum Mod

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    Wir werden eine Tour buchen. Die sind auch bei zwei Teilnehmern relativ günstig. Einen 4x4 für die gesamte Zeit zu mieten, obwohl wir ihn dann nur 2 Tage wirklich brauchen macht wohl doch keinen Sinn. Dafür sind die Preisunterschiede zu normalen PKW zu groß. Außerdem ist mir bei der Recherche unklar geblieben, in wie weit ein Mietfahrzeug dort überhaupt versichert wäre.
     
  12. marimari

    marimari Reisefuchsforum Mod

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    Wir waren bei Mehedi: https://wadirumjeeptours.com/
    Die Touren kann ich empfehlen.
    Wir sind damals nicht selber gefahren. Das lohnt den Aufpreis des Mietautos nicht.
    Gruss M.
     
  13. chiqui

    chiqui Reisefuchs

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    Danke für den Link! Wir haben uns schlussendlich auch dafür entschieden, geführt zu gehen.
    Klar ist einfach noch nicht, ob wir das Ganze nicht grad von Eilat aus buchen, inkl Petra, und dann einfach den Mietwagen in Eilat stehen lassen. Vermutlich 2 N Petra, 1 N Wadi Rum. Vielleicht kennt ja zufälligerweise jemand einen empfehlenswerten Anbieter in Eilat?
     
  14. Hirogen

    Hirogen Reisefuchs

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    Selbstfahrer Tour im Wadi Rum geht eh nicht, du kommst bis zu dem Eingang, da muss der Wagen abgestellt werden. Zum Glück - sonst würde da ja jeder umher fahren.

    @chiqui: Ein Anbieter in Eilat für was? Mietwagen muss man an der jeweiligen Grenze stehen lassen, für dich also in Eilat. Aber du kannst an der Grenze mit dem Taxi nach Aqaba rein und dort einen Mietwagen nehmen. So haben wir das damals gemacht (schon in D gebucht).

    @Bandanar: Ein 4x4 ist totaler Quatsch für allgemein Jordanien, normale Mietwagen reichen. Wie gesagt - im Wadi Rum darf man eh nicht selber fahren. Ich war Anfang März und Mitte November mal in Jordanien unterwegs. Petra wird schon recht frisch, gerade Abends. Außerdem kann man mit Schnee rechnen in den Bergen. Wieso machst du nach Wadi Rum noch Aqaba? Diese Nacht kannst du dir da getrost schenken. Fahr lieber nach dem Wadi Rum wieder hoch in den Norden und plane woanders noch einen Tag ein. Jerasch (auch Gerasa genannt) fand ich ganz gut, wenn man auf tote Steine steht :)
     
  15. Bandanar

    Bandanar Reisefuchsforum Mod

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    Ja, das man außerhalb Wadi Rum normalerweise kein 4x4 braucht, ist klar. Das es per se verboten ist im Wadi Rum selbst zu fahren, kann allerdings eigentlich nicht sein. Ich habe mehrere Reiseberichte von Personen gelesen, welche dort, teilweise im Rahmen einer längeren overland tour, mit eigenem Fahrzeug selbst gefahren sind. Wir machen das aber der Einfachheit halber jetzt auch organisiert.
    Die Nacht in Aqaba war für eine evtl. kurze Aufwärmung gedacht. An der Küste sollte es ja den Klimadiagrammen zufolge nicht ganz so sehr abkühlen. Pflichtprogramm ist das aber nicht, und da im Prinzip alle davon abraten, werde ich das nochmal überdenken. Ich kümmer mich dann im Oktober um die Detailplanung. Vorher steht ja noch Kenia/Tansania auf dem Programm. :RpS_biggrin:
     

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