Krüger - JNB

Dieses Thema im Forum "Südafrika Forum" wurde erstellt von Bandanar, 19. Juli 2012.

  1. Bandanar

    Bandanar Reisefuchsforum Mod

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    Wir müssen an unserem letzten Tag in SA vom Orpen Camp zum JNB. In Orpen können wir wegen der Gate-Zeiten frühestens 6:00 los und wir wollen spätestens 17:00 unseren Mietwagen am Airport abgegeben haben. Ist es da noch zu schaffen, einen kurzen Fotostopp am Blyde River Canyon einzulegen? Google-maps und tracks4africa sagen inklusive dem Umweg etwas mehr als 7h Fahrzeit. Ist das eine realistische Zeit? In Namibia hatten wir immer ziemlich zu tun die T4A Zeiten zu schaffen :RpS_biggrin:.
    Viele Grüße
     
  2. momo99

    momo99 Erfahrener Reisefuchs

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    Hi Bandanar,

    ich denke dass die Zeitangabe für die Fahrt schon recht gut hinkommt (kenne selber aber nur den Weg JNB - Graskop und dann die Panoramaroute separat).

    Das Problem wird sein, dass es nicht DEN Aussichtspunkt gibt, es sind mehrere Punkte wo man einen sehenswerten Stopp einlegen kann.
    Da wären z.B. (von Nord nach Süd):
    - Three Rondavels
    - Bourke´s Luck Potholes
    - Der Pinnacle
    - Wonderview
    - God´s Window
    - Berlyn Falls
    - Pilgrim´s Rest
    - Mac-Mac-Falls

    Dein Umweg über die Panorama-Route wäre jetzt nicht allzu groß, ich schätze aber dass du nicht mehr als 2-3 Stopps schaffen würdest. Meistens ist nämlich noch ein kurzer Fußmarsch bis zu den Aussichtspunkten zu gehen.

    Falls es für dich keine Option ist eine Nacht in Graskop oder Umgebung zu bleiben und das Ganze auf 2 Tage aufzuteilen dann musst du eben aussieben ...

    Hier wäre die Route mit allen genannten Punkten (das meiste ist auf der Panorama-Route zwischen B und C):
    Orpen Gate, Kruger Park, Südafrika nach Jan Smuts Airport, Kempton Park 1627, Südafrika - Google Maps

    Und hier die entsprechenden Kapitel in meinem Reisebericht, da hast du einen kleinen Einblick zu den genannten Orten, vielleicht ist es ja eine Entscheidungshilfe für dich:
    Panorama-Route
    Sabie und Mac-Mac

    lg
    momo
     
  3. Bandanar

    Bandanar Reisefuchsforum Mod

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    Danke für die Links. Das es nicht nur einen Aussichtspunkt gibt, war uns schon klar :RpS_biggrin: Aber mehr als einen wollten wir wegen der Zeit nicht einlegen. Ursprünglich dachten wir da an Rondavels. Ich werde wohl mal die google-Bildersuche mit Deiner Auflistung bemühen.
    Da bereits alle Unterkünfte im Krüger reserviert sind, können/wollen wir das Ganze nicht mehr auf 2 Tage ausbauen. (Tiere haben sowieso Vorrang vor Canyon :smilewinkgrin3:)
     
  4. momo99

    momo99 Erfahrener Reisefuchs

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    Gute Wahl :smilewinkgrin3:

    Die Rondavels sind ganz im Norden der Panoramaroute, du könntest dich an dem Punkt entscheiden zurück zur (wahrscheinlich schnelleren) R36 zu fahren oder (was ich empfehlen würde) die R532, die eigentliche Panoramaroute, weiterzufahren.

    Die Aussichtspunkte sind natürlich wetterabhängig (klar...), aber die Rondavels stehen ziemlich nahe, die sieht man sicher. Wenn die Sicht gut ist kann man am God´s Window bzw. am Wonderview noch einen Stopp einlegen. Am Wonderview hast du einen tollen Blick in den Krüger hinein, bei uns war es aber relativ diesig.

    Die Potholes würde ich auslassen, die sind zwar echt sehenswert es ist aber ein grösseres Gelände und da bist du zu Fuß ca. 1,5-2 Stunden unterwegs.
    Die Berlyn Falls sind eine Empfehlung, nur ein paar km abseits der Hauptstrasse, du kannst bis direkt an die Fälle fahren.

    Die Mac-Mac-Falls liegen Richtung Sabie, die kannst du auslassen und durch Pilgrim´s Rest würdest du auf der vorgeschlagenen Route ohnehin fahren. Da kannst du dann ja entscheiden ob du stehenbleibst oder nicht.

    Noch ein Tipp für Graskop, das könnte sich bis zur Mittagszeit ausgehen:
    Geh zu Harrie´s Pancakes!

    lg
    momo
     
  5. Bandanar

    Bandanar Reisefuchsforum Mod

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    Letztendlich haben wir uns doch dagegen entschieden, und haben lieber früh morgens noch einen letzten Game Drive im Park gemacht. War schließlich auch eine gute Wahl, bei recht trübem Wetter hingen die Berge sowieso in den Wolken.
    Zeitlich wäre der Umweg aber kein Problem gewesen.
     
  6. momo99

    momo99 Erfahrener Reisefuchs

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    Danke für das Feedback!

    Bei der Gelegenheit (und weil du in dieser Hinsicht ein kompetenter Ansprechpartner sein dürftest): Wie würdest du den Kruger im Vergleich zu anderen Nationalparks beschreiben (Pro/Contra)?

    Wir hatten uns letztes Jahr aus Zeitgründen gegen den Besuch entschieden, auch weil wir schon verschiedene Safaris in den letzten Jahren (Maasai Mara und div. in Kenya, Etosha, Chobe, Okavango Delta) gemacht hatten.

    Haben wir was verpasst?

    lg
    momo
     
  7. Bandanar

    Bandanar Reisefuchsforum Mod

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    Wir waren uns zuvor auch unschlüssig, ob wir nach Uganda, Botswana und Namibia vom Krüger nicht eher enttäuscht sein werden. Waren wir aber letztendlich in keinster Weise.
    So hatten wir hier eigentlich die umfangreichsten Tiersichtungen Big-5, Hippos, Krokos, Gepard, und alles andere übliche (Giraffen, zahlreiche Antilopenarten, ...)
    Auch landschaftlich ist der Krüger angenehm abwechslungsreich. Neben Savanne gibts auch hügelige Landschaften mit teilweise schönen Ausblicken auf Wasserläufe (z.B. vom Olifants Camp). Die Camps waren im Krüger natürlich deutlich größer und touristischer als z.B. in Botswana. Wir waren im Lower Sabie, Skukuza, Olifants und Tamboti. Nach Skukuza würde ich nicht noch mal. In diesem gigantischen Camp mit den Touristenmassen fühlt man sich alles andere als wie in Afrika. Lower Sabie war ok, besonders wegen des Flusses und des Sunset Dams mit sehr guten Tierbeobachtungsmöglichkeiten. Olifants liegt wunderbar auf einem Hügel mit Blick auf den Olifants River. Tamboti war eigentlich das Camp, wo am meisten Afrika Feeling aufkam (kleines Camp mit einzelnen, fest installierten Zelten mit Blick auf einen teils ausgetrockneten Flußlauf)
    Was das Touristenaufkommen anging, so kam es im Krüger sehr darauf an, wo man gerade unterwegs war. Auf den Asphaltstraßen und in der Umgebung der Camps war teilweise extrem viel los. Bei einer Leopardensichtung standen einmal geschätzte 20 Autos in Dreierreihe. Begibt man sich aber auf die (sehr guten) Gravel Roads, so begegnet man auch mal für eine Stunde keinem anderen Auto. Je nördlicher man im Park war, desto weniger Touristen gab es.
    Manchmal hat ein höheres Touristenaufkommen auch Vorteile: viele Augen sehen mehr :smilewinkgrin3:

    Uns hat die Woche im Krüger insgesamt wirklich sehr gut gefallen, und uns wurde auch nie langweilig, obwohl wir letztes Jahr erst im Etoscha waren.

    Highlight: Leoparden, Elefantenherden, Rinos, Hippos, Ausblick vom Olifants Camp

    (ich werde auch nochmal einen Kurzbericht mit ein paar Bildern online stellen)

    Das kann ich nicht beantworten. Es gibt sicher nichts Spezielles im Krüger, weswegen man unbedingt dahin muss, wenn man bereits in den von Dir genannten Parks war. Es gibt aber auch keinen Grund den Krüger zu meiden.
     
    Zuletzt bearbeitet: 7. September 2012
  8. momo99

    momo99 Erfahrener Reisefuchs

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    Super Zusammenfassung, danke!

    Wenn wir nochmal die Gelegenheit haben sollten wir uns also den Kruger auch ansehen. Nach meiner damaligen Recherche sollte man da 4 Tage als unterstes Limit einplanen, richtig?

    Jetzt freuen wir uns erstmal auf Ruanda und auf die Gorillas (Anreise über Uganda), in knapp 2 Wochen geht´s los!
    Ein Bericht meinerseits folgt an geeigneter Stelle...

    lg
    momo
     
  9. Bandanar

    Bandanar Reisefuchsforum Mod

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    Aufgrund der Größe des Krüger gilt natürlich auch hier: je länger desto besser. Vier Tage (sofern es wirklich volle Tage sind) , sind schonmal gut. Da kann man gut den Süden besuchen, evtl. auch bis Olifants fahren. Weniger Tage sind natürlich auch möglich. Wir hatten die Big-5 nach 1,5 Tagen komplett :RpS_biggrin:. Aber dann bekommt man weniger von der Vielfalt des Parks mit.
    Wir hatten dieses Buch und diese Webseite als Hauptinformationsquellen genommen.

    Das wird ganz bestimmt ein tolles Erlebnis. Wir sind 2008 auch von Uganda aus, am Lake Bunyoni entlang bis zum Virunga NP zu den Gorillas. Gäbs nicht noch soviele andere Reiseziele auf unserer to-do Liste :smilewinkgrin3:, das hätten wir sicher bereits wiederholt. :yes3:
     
  10. momo99

    momo99 Erfahrener Reisefuchs

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    Das trifft sich gut!
    Da hab ich doch gleich mal einen neuen Thread eröffnet, vielleicht kannst du mich ja in dem einen oder anderen Punkt beraten.:wink5:

    Route Uganda/Ruanda

    lg
    momo
     

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