Natur und Tiere im Norden: Reisebericht Alaska

Dieses Thema im Forum "USA Forum - Kanada Forum" wurde erstellt von Bandanar, 14. September 2017.

  1. Bandanar

    Bandanar Reisefuchsforum Mod

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    Ehe ich noch vergesse, was wir alles gesehen haben, werde ich mal den angedrohten Alaska - Reisebericht beginnen.
    Im August haben wir in gut drei Wochen folgende Route zurückgelegt: Anchorage - Seward - Homer - McNeil River - Homer - Valdez - Sheep Mountain - Denali - Talkeetna - Anchorage.
    Ziel war wie immer: Natur und Wildlife - und von beidem sollte es reichlich geben!

    0. - 1. Tag: Dresden - Frankfurt - Anchorage

    Vollbepackt begann die Reise vor der Haustür, wo wir in den Bus zum Bahnhof stiegen :RpS_biggrin:. Von da fuhren mit dem Zug in mittlerweile nur noch vier Stunden von Dresden nach Frankfurt. Und bei schönstem sonnigen Wetter verbrachten wir hier erstmal den Rest des Tages am Main.

    Nach einer Nacht im Ibis Centrum gings am Folgetag nun aber wirklich los. Pünktlich um 14:45 Uhr startete unser Condor Flug non-stop nach Anchorage, wo wir aufgrund der Zeitverschiebung und relativ kurzen Flugzeit, am gleichen Tag 35 Minuten eher landeten. Sowohl die Einreise als auch danach die Wartezeit am Mietwagenschalter dauerte ewig. Aber irgendwann saßen wir schließlich doch mitsamt unserem ganzen Gepäck im Auto und fuhren zum gebuchten Hotel, dem "Clarion Suites" in Downtown Anchorage. Mit 150,- Euro inkl. Frühstück war das ein richtiges Schnäppchen für Alaska-Verhältnisse. Nach einer kurzen Kaffeepause machten wir uns auch sogleich auf den Weg um Anchorage zu Fuß zu "erkunden". So wirkliche Highlights gibts unserer Meinung nach nicht in der Stadt, aber ganz schrecklich ist sie auch nicht, zumal bei angenehmen 22 Grad die Sonne schien. Zu sehen gabs ein paar Totems,

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    einen der üblichen Wegweiser in touristischen Gegenden,

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    typische breite amerikanische Straßen,

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    große und kleine Häuser

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    und einen kleinen Park mit vielen blühenden Pflanzen.

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    Auffällig waren die unzähligen Souvenirläden, welche wir uns allerdings für den letzten Tag aufheben wollten, an welchem wir vor dem Rückflug nochmal hierher kommen würden. Von Downtown liefen wir noch etwas weiter Richtung Norden, quer über den Sonntagsmarkt

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    und vorbei am Bahnhof

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    bis hin zum Ship Creek River. Hier bekamen wir einen ersten Eindruck davon, was in Alaska in der Lachssaison das Leben von Mensch und Tier zu diktieren scheint: Fischen! In einer endlosen Reihe standen die Angler im Fluss und versuchten ihr Glück.

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    Da das Beobachten von Anglern nun aber nicht die spannendste Beschäftigung ist, gewann nach einem langen Tag schließlich doch die Müdigkeit, so dass wir zurück zum Hotel liefen und uns bei noch immer hellstem "Tages"licht gegen 22 Uhr schließlich zur Ruhe legten. :sleep3:
     
  2. Bandanar

    Bandanar Reisefuchsforum Mod

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    2. Tag: Anchorage & nördliche Umgebung

    Der Tag begann recht früh mit einem typisch amerikanischen Frühstück. Danach machten wir uns auf den Weg zu einem "langsamen Einstieg" in die Natur Alaskas. D.h. wir fuhren zum nur 40 km von Anchorage entfernten Eagle River Nature Center, von wo aus einige Wanderungen in den Cugach State Park beginnen.

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    Nach kurzer Anfahrt parkten wir am noch völlig menschenleeren Center, bezahlten brav per self-registration unsere 5,- Dollar Parkgebühr und nahmen die nur drei Meilen lange Albert loop in Angriff. Nach nicht allzu langer Zeit trafen wir auch schon auf die ersten kleineren tierischen Bewohner.

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    Der gut ausgeschilderte und ausgebaute Weg führte zunächst durch schönen Wald, vorbei an einigen Aussichtsplattformen und Tümpeln, zum Fluss "Eagle River".

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    Diesem folgten wir bei schönstem Sonnenschein eine Zeit lang, um schließlich wieder in einem Bogen durch den Wald zurück zum Eingang zu wandern. Nach einem vielversprechenden Start, hielt sich die Tierwelt nun sehr bedeckt. Wir entdeckten zwar zahlreiche Spuren,

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    aber die Verursacher entdeckten wir nicht. Ungefähr 500 m vor dem Parkplatz raschelte es dann aber plötzlich unüberhörbar und ziemlich knapp hinter uns in einem Busch am Wegesrand. Wir drehten uns um, und plötzlich stand ein Schwarzbär vor uns.

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    Das war ein seltsames Gefühl. Auf der einen Seite hatten wir ja insgeheim gehofft einen Bären zu sehen, aber nun einem so nahe gegenüber zu stehen war dann doch etwas anderes. Glücklicherweise interessierte sich der Bär nicht für uns und verschwand im Wald. Das nutzten auch wir um langsam etwas weiter zu gehen. Nach einigen Metern drehten wir uns dann aber doch nochmal um und hatten das Glück den Bären für einige weitere Minuten auf dem Weg und auch im Wald (nun in einiger Entfernung) beobachten zu können.

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    Alles in allem war die Runde damit ein voller "Erfolg": erste Wanderung - erster Bär :RpS_thumbsup:

    Vom Eagle River fuhren wir weiter Richtung Norden zu den Thunderbird Falls. Vom Parkplatz (ebenfalls 5,- Dollar) führt hier ein 2 km langer Weg zum Wasserfall. Ist alles in allem ein netter Spaziergang zu einem Wasserfall und zwischendurch hat man einen schönen Ausblick auf eine Schlucht.

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    Weiter gings mit dem Auto noch ein Stückchen nordwärts bis zum Eklutna Lake. Irgendwie hatten wir allerdings keine richtige Lust auf eine längere Wanderung und so blieben wir nur für einen kurzen Fotostop (und haben uns die Parkgebühr gespart :nana:).

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    Von hier fuhren wir wieder zurück nach Anchorage, zunächst zum Wild Berry Products Souvenirshop. Grund dafür war der beworbene größte Schokobrunnen der Welt.

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    Nächster Halt war der Hood Lake, mit täglich durchschnittlich 200 Flügen ist dieser die meistfrequentierte Wasserflugzeugbasis der Welt. Wir beobachteten einige Starts und Landungen ehe wir uns weiter zum Wal Mart begaben.

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    Hier folgte schließlich ein sehr zeitintensiver Großeinkauf für die bevorstehenden Campingtage. Wenn man deutsche Lebensmittelpreise gewohnt ist, kann man in Alaska durchaus einen Schock bekommen. :bigeek:
    Danach gings nur noch zurück zum Hotel, wo wir mit einem deliziösen Mikrowellengericht bereits kurz nach acht Uhr den Tag ausklingen ließen. :lecker:
     
  3. Bluetenglanz

    Bluetenglanz Erfahrener Reisefuchs

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    Vielen Dank für den schönen Bericht und die Bilder bis hier hin..Alaska steht auch ganz weit oben auf meiner Liste, aber ich glaub, da muss ich warten bis ich mit dem Studium fertig bin. :biggrin2:

    Toll, dass ihr gleich bei eurer ersten Wanderung einen Schwarzbären gesehen habt.. ich kenne das Gefühl - man will unbedingt Bären sehen, aber wenn sie dann vor einem stehen, ist man doch erst mal ein bisschen geschockt. Mein erster Bär war ein Schwarzbär-Baby in den Smokies und wir haben uns dann lieber schnell zurückgezogen, bevor die Mutter kam.

    Freue mich auf mehr Bilder.
     
  4. Bandanar

    Bandanar Reisefuchsforum Mod

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    3. Tag: Anchorage - Seward

    Für heute hieß es: der Weg ist das Ziel. Für die Fahrt nach Seward, das sich im Südosten der Kenai Halbinsel befindet, hatten wir zahlreiche Zwischenstopps eingeplant, welche wir je nach Wetterlage mehr oder weniger ausdehnen wollten. Und das Wetter sah am Morgen gar nicht gut aus. Es war deutlich kühler, sehr windig und von den Bergen rund um Anchorage sah man aufgrund der tiefen, dunklen Wolken überhaupt nichts.
    Gegen 8:30 Uhr fuhren wir los, und legten bereits kurze Zeit später den ersten Stopp bei Potters Marsh ein. Hier gibt es einige mit Holzstegen verbundene Plattformen, welche gute Möglichkeiten zur Vogelbeobachtung bieten.

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    Auch wenn wir damit nicht ganz so erfolgreich waren, so wurde unsere Geduld auf andere Weise belohnt. Und zwar in Form von zwei Elchen, Mutter mit Jungtier, welche sich aus ihrem Versteck im Gebüsch erhoben und für einige Zeit aus nächster Nähe sehr gut zu beobachten waren.

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    Die nächsten Halte legten wir am Turnagain Arm bei Beluga Point, Windy Point und Bird Point ein. Da es aber sowohl die falsche Zeit für Belugas war und auch keine beeindruckende bore tide am heutigen Tag angekündigt war, beobachteten wir lieber eine Herde Bergziegen

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    als das Meer.

    Weiter gings durch Girwood, wo es genau Nichts zu sehen gab. Am Ende des Turnagain Arms machten wir einen kurzen Abstecher zu den Moose Flats, welche ihrem Namen alle Ehre machten. Bei einer kurzen Wanderung trafen wir auch hier auf eine Elchkuh mit Jungtier. Leider waren die beiden recht schreckhaft und sehr schnell im Wald verschwunden.

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    Bei einsetzendem Regen setzten wir unsere Fahrt Richtung Süden durch eine wunderschöne Berglandschaft fort.

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    (unser Miet-Kleinstwagen)

    Leider wurde der Regen mit der Zeit immer stärker und die Sicht immer schlechter, so das wir kaum noch Pausen einlegten und auch auf zuvor eingeplante Wanderungen verzichteten. Deswegen kamen wir auch bereits gegen 15 Uhr am Resurrection Bay Campground an. Glücklicherweise fanden wir hier noch genau eine freie Campsite, welche wir gleich per Selbstregistrierung für drei Tage reservierten. Die momentane Regenpause wurde noch schnell zum Zeltaufbau genutzt,

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    ehe wir einen Spaziergang zum Hafen von Seward machten. Vorbei gings dabei an unzähligen Wohnmobilen - eines größer als das andere. Was hierzulande als großer SUV angesehen wird, hing da teilweise als "Stadtauto" einfach hinten dran.
    Im Gegensatz zu diesem monumentalen RV Park war dann die Hafengegend Sewards direkt beschaulich anzusehen.

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    Hier gabs vorwiegend Souvenirshops, Touranbieter, Hotels, Restaurants und ein kleines Cafe mit bezahlbaren warmen Getränken. Das liebste Hobby der Einwohner und zahlreicher Touristen, oder besser gesagt dessen Ergebnis, gabs natürlich auch hier, fertig zum Bestaunen, aufgehängt.

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    Wir liefen noch ein ganzes Stück weiter bis zum Safeways Supermarkt, und schließlich wieder ganz zurück, noch am Campingplatz vorbei, bis zum Alaska Sealife Center. Dieses ließen wir aber am heutigen Tag erst mal nur links liegen und spazierten mit einem Schlenker durch den südlichen Ortskern

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    wieder zurück zum Zeltplatz. Gegen 20 Uhr gabs hier schließlich ein sehr rudimentäres Abendessen. Und wäre das Wetter etwas besser gewesen, dann hätten wir direkt vom Zelt einen sehr beeindruckenden Ausblick auf die Resurrection Bay gehabt. So war dieser eher etwas mäßig. :RpS_mellow:

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  5. Bandanar

    Bandanar Reisefuchsforum Mod

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    Nachdem Bau und Umzug so halbwegs vollbracht sind, gehts mit etwas Verzögerung nun mit dem Bericht wieder weiter.

    4. Tag: Seward

    Schönes Wetter - Fehlanzeige. 6:00 Uhr verließen wir das Zelt bei Regen, und vorweggenommen: dieser hörte auch den ganzen Tag nicht wieder auf. Es gab ein kurzes Frühstück im Auto und anschließend liefen wir zum Shop von "Kenai Fjord Tours" um unsere online - Tickets in Bordkarten für die 8:00 Uhr Tour zu tauschen. Die bis zur Abfahrt verbleibende Zeit blieben wir am Hafen und ärgerten uns über den Nebel.

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    Pünktlich um 8 Uhr gings schließlich aufs Boot, welches bis auf den letzten Platz ausgebucht war. Auch wenn wir auf der folgenden sechsstündigen Tour von der sicherlich großartigen Landschaft nicht all zu viel sahen,

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    so war es dennoch besser als am frühen Morgen vermutet. Denn immerhin ließen sich die tierischen Bewohner vom Regen nicht abschrecken und zeigten sich reichlich. So sahen wir zwei Arten von Papageitauchern, Robben, Seelöwen, Otter, Delfine und Buckelwale.

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    Glücklicherweise lag auch der Aialik Gletscher, der Wendepunkt der Tour, nicht zu sehr im Nebel.

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    Leider sind die Bilder wetterbedingt nicht sonderlich toll.

    Kurz nach 14 Uhr waren wir schließlich wieder in Seward, stöberten noch etwas in den Souvenirläden und liefen schließlich die Küste entlang, wieder vorbei am Campingplatz und mit einem kleinen Umweg an einem Wasserfall vorbei

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    bis zum Seward Sealife Center.

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    Da in den Bootstickets einmal freier Entritt enthalten war, nutzen wir das natürlich und verbrachten etwas Zeit in diesem sehr schön gemachten Aquarium. Da das Hauptaugenmerk hier auf Kaltwasserbewohnern liegt, gabs auch mal ein paar andere Tiere zu sehen, als die sonst allgegenwärtigen tropischen Riffbewohner.
    Aufgrund des späten Sonnenuntergangs war auch nach dem Besuch des Sealife Centers noch ausreichend vom Tag übrig. Somit liefen wir durch die "Altstadt" zurück und schlossen noch die ungefähr 2 km lange, ausgeschilderte Two - Lakes Wanderung an. Wie der Name schon sagt, führt diese durch Küstenregenwald an zwei Seen vorbei.

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    Nach diesem netten Spaziergang gings schließlich wieder zurück zum Campingplatz, wo wir uns mit frisch erworbenen Gasfläschchen daran machten neben dem Zelt im Nieselregen feinste Instantnudeln zuzubereiten um diese schließlich im Auto zu essen. Damit waren wir wahrscheinlich der größtmögliche Kontrast zu den riesigen amerikanischen Wohnmobilen wenige hundert Meter weiter :RpS_biggrin:.
     
  6. Bandanar

    Bandanar Reisefuchsforum Mod

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    5. Tag: Seward

    Von einem sonnigen Morgen konnte man zwar auch heute nicht sprechen, dafür waren aber zumindest die Berge auf der anderen Seite der Bucht wieder zu sehen.

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    Das gab uns zumindest ein bisschen Hoffnung, dass die heutige Tour nicht völlig sinnlos werden würde, denn wir wollten hoch hinauf auf den Exit Glacier.
    Wir hatten ausnahmsweise mal keine Eile, da wir erst 9:00 Uhr am Büro der "Exit Glacier Guides" sein sollten. Dort angekommen erfuhren wir, dass wir die Einzigen für den Gletscher Hike sein würden und hatten demnach viel Platz zur Anprobe und zum Verpacken des Equipments: Gurte, Helme, Steigeisen, Eispickel. Eine halbe Stunde später wurden wir dann auch schon zusammen mit dem Guide zum Ausgangspunkt der Tour gefahren. Aus dem Auto gabs bereits die ersten Blicke auf das Ziel.

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    An der Ranger Station angekommen fand zunächst ein ausgiebiges Briefing statt und dann ging die Wanderung los.

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    (man beachte die Hinweise bei einem Bärenangriff auf dem Schild, speziell den zweiten)

    Zunächst folgten wir einem mal mehr, mal weniger steil, aber immer kontinuierlich ansteigenden, gut ausgebauten Weg nach oben. Uns wurde gesagt, dass hier in Gletschernähe das Wetter ein komplett anderes als an der nur 20 km entfernten Bucht ist, und wir voraussichtlich keine tief hängenden Wolken zu befürchten hätten. Das wollten wir hören :RpS_thumbup:.

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    Nach 45 Minuten bogen wir vom Weg, welcher weiter hinauf zum Harding Eisfeld führt, ab und waren nach einem kurzen steilen Abstieg am Rand des Gletschereises.

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    Hier legten wir nun sämtliches Equipment an und los gings aufs Eis. Da wir so etwas noch nie gemacht hatten, waren wir begeistert: Eis in allen Formen und Farben, Gletschermühlen, Gletscherspalten, Wasserfälle und auch noch eine schöne Aussicht in Richtung Gletscherfluss.

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    Da wir den Aufstieg, für den eigentlich zwei Stunden eingeplant waren, in weniger als der Hälfte der Zeit geschafft hatten, war auch ausreichend Zeit diese "andere Welt" zu bestaunen. Erst nach fast drei Stunden ging es schließlich wieder zurück an den Rand des Eises. Hier entledigten wir uns des Equipments und spazierten wieder zum hinab zum Parkplatz, wo auch schon unser Shuttleservice wartete der uns zurück nach Seward brachte. Wir verabschiedeten uns im Büro von unserem Guide, gaben das obligatorische, amerikanische Trinkgeld und fuhren, da wir noch nicht genug hatten, noch ein zweites Mal, nun mit dem eigenen Auto, zum Exit Gletscher :RpS_biggrin:. Auf der geführten Tour war leider keine Möglichkeit gewesen zusätzlich gleich noch die Standardwanderungen am Fuße des Gletschers mitzunehmen. Und genau das holten wir jetzt einfach noch nach. So spazierten wir gemütlich noch einige Kilometer auf gut ausgebauten und ausgeschilderten Wegen zu verschiedenen Aussichtspunkten,

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    hatten das Glück einen gut versteckten Elch im Gebüsch zu entdecken,

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    sahen uns auch die Flora etwas genauer an

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    und sammelten einige Beeren, welche uns der Guide auf der morgendlichen Tour als sehr schmackhaft angepriesen hatte.
    Gegen 20 Uhr waren wir schließlich wieder zurück am Zeltplatz und freuten uns heute ganz niederschlagsfrei und mit wenigstens etwas Bergsicht im Freien Essen zu können.
     

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