Peru / Cusco

Dieses Thema im Forum "Südamerika Reiseforum" wurde erstellt von dani, 11. Februar 2016.

  1. dani

    dani Reisefuchs

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    149
    Hallo,
    ich bin mit der Planung unserer Perureise beschäftigt und komme nicht weiter. Wir möchten von Cusco aus (Anfang Juni) eine Trekkingtour (max. 5 Tage) machen und anschließend Maccu Piccu besichtigen. Wenn wir das von zu Hause buchen zahlen wir ca. 500 Euro. Das kommt mir ein bisschen viel vor. Aber wenn wir das vor Ort buchen, besteht die Möglichkeit, dass wir keine Tickets mehr für Maccu Piccu bekommen, weil diese ja limitiert sind. Der Inkatrail ist bereits bis Juli/August ausverkauft. Hat jemand Tipps?

    Liebe Grüße Daniela
     
  2. masi1157

    masi1157 Reisefuchsforum Legende

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    Moin!


    Meinst Du ganz normale Eintrittskarten für Macchu Pichu? Als ich da war, war nichts limitiert, aber das ist auch schon ein paar Jahre her. Ansonsten war es damals so, dass sich immer noch etwas drehen ließ. Reisebüros hatten Karten, die es gar nicht geben dürfte usw. Schreib doch mal eine agencia de viaje in Cuzco direkt an. Spanisch hilft, aber englisch geht wohl auch.


    Gruß, Matthias
     
  3. Sino

    Sino Erfahrener Reisefuchs

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    Oh schön, Peru spukt mir auch gerade im Kopf rum, aber wir wissen noch nicht, wann wir Urlaub bekommen. Ich wär dir jedenfalls dankbar, wenn du hier deine Infos postest.

    Tickets gibts offenbar hier: TICKETS TO MACHU PICCHU PERU - TICKETSPERU.COM(en)
     
  4. marimari

    marimari Reisefuchsforum Mod

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    Hallo,
    wir sind vor 25 Jahren:daumen: von Aguas Calientes nach Machu Pichu gelaufen, das hat uns genügt:
    Hiking from Aguas Calientes to Machu Picchu - the Only Peru Guide

    Den Inka -Treck haben wir damals nicht gemacht...der war schon damals teuer..und die Leute kamen krank in MP an - die Wasserqualität unterwegs war wohl nicht die Beste...
    PS: Aguas Calientes war damals ein Dorf mit 4-5 Backpacker - Unterkünften...heute scheint das die Touri-Stadt geworden zu sein - ess ja keinen Fisch aus diesem Fluss - ich war nachher 4 Wochen krank..(Giardia)
    https://de.wikipedia.org/wiki/Giardia_intestinalis
    (erst in Buenos Aires konnte mir geholfen werden)
    Gruss M.
     
    Zuletzt bearbeitet: 12. Februar 2016
  5. dani

    dani Reisefuchs

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    149
    Danke für Eure Tipps!
    Die Route haben wir nun fixiert. Nach der Ankunft in Lima, geht es direkt weiter nach Cusco. Für Cusco und Besichtigung Maccu Picco, Urumbatal und Pisco haben wir 6 Tage eingeplant. Die Tickets für Maccu Picco werden wir online buchen, alles andere werden wir vor Ort abchecken. Anschließend fliegen wir für eine Woche nach Huaraz. Dort möchten wir in der Cordillera Blanca eine Trekkingtour machen. Danach geht es schon wieder nach Hause, haben leider nur 2 Wochen Urlaub. Gerne poste ich danach ein paar Infos.

    Liebe Grüße, Daniela
     
  6. bounce1983

    bounce1983 Reisefuchsforum Legende

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    Ich weiß nicht ob das so eine gute Idee ist... Cusco liegt auf 3.400 m. Das sollte man nicht außder Acht lassen bezügl. Höhenkrankheit. Von 0 auf 3.400 m ist schon recht heftig. Jeder reagiert anders, aber das kann schon Probleme geben... Vor allem, wenn ihr Trekking machen wollt. Ich weiß jetzt nicht, ob ihr schon Erfahrungen in solchen Höhen habt.
    Ihr solltet es die ersten Tage auf jeden Fall langsam angehen lassen, um euch zu akklimatisieren, bevor ihr Trekking macht. So viel wie möglich trinken (Koka-Tee soll vor Höhenkrankheit schützen) und nichts anstrengendes machen. Mit Höhenkrankheit ist nicht zu spaßen...

    Wir sind damals erst nach Arequipa (2.300 m), haben von dort einen Ausflug zum Colca Canyon (3.300 m) gemacht und sind dann von Arequipa nach Cusco geflogen. Da hatten wir dann überhaupt keine Probleme mit der Höhe (bis auf Kopfschmerzen). Wir haben den Inka Trail gemacht, fand ich genial. Ich war aber mit einer Gruppe unterwegs.
    Noch ein Tipp für Machu Picchu: Am besten so früh wie möglich da sein, dann ist es noch relativ leer und man kann die mystische Stimmung zumindest erahnen... Und wer nach dem Trekking noch Kraft hat, sollte den Huayna Picchu besteigen (der Berg hinter MP). Das ist zwar echt anstrengend, aber in einer halben Stunde ist man oben und hat dann eine geniale Aussicht. Für Huayna Picchu muss man sich aber Tickets holen (2010 waren die noch kostenlos), da die Anzahl der Leute begrenzt ist. Auch deswegen sollte man möglichst früh da sein, da die Tickets bald weg sind.
     
  7. Sino

    Sino Erfahrener Reisefuchs

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    So, jetzt wirds bei uns auch ernst, hab grad gebucht.

    @Bounce: Wenn Cusco auf 3.400 liegt und Machu Picchu und Huayna Picchu ca. 1.000m tiefer, geht man ja am Anfang hauptsächlich bergab, oder täusche ich mich? Da finde ich die Höhe nicht so schlimm. Nur bergauf ist mühsam.

    Beim Machu Picchu früh da sein ...heißt das, wir sollen in Aguas Calientes übernachten?
     
  8. masi1157

    masi1157 Reisefuchsforum Legende

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    Ich bin nicht über den "Inka Trail" gestiefelt, sondern mit dem "normalen" Zug nach Aguascalientes gefahren. Wenn man dann vormittags ankommt, sind alle anderen auch schon da und es ist brechend voll. Ich habe aber 1 Nacht in Aguascalientes übernachtet und habe den ersten Abend, als alle Zugreisenden wieder weg waren, und erst recht den nächsten Morgen sehr genossen. Damals fuhr gegen 6:00 der erste Minibus rauf und um 7:00 wurde oben dann aufgemacht (oder war's alles 'ne Stunde später? Glaub nicht). In den ersten 2 Stunden war es himmlisch, dann kamen die ersten Wanderer und gegen 11:00 die Menschenmassen aus den Zügen. Dann bin ich für ein paar Minuten den Inka-Trail in der Gegenrichtung gegangen, habe mich auf einen Stein mit Ausblick gesetzt und hatte weiter meine Ruhe. Am frühen Nachmittag dann runter nach Aguascalientes, was gegessen, und in den Zug zurück nach Cuzco.

    Aguascalientes war damals (vor >10 Jahren) ganz angenehm mit wenigen Touristen am Abend. Es gab ein warmes Schwimmbad ("aguas calientes" eben), in dem man prima den frühen Abend verdämmern konnte.


    Gruß, Matthias
     
  9. bounce1983

    bounce1983 Reisefuchsforum Legende

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    Wenn man den Inka Trail geht, ist es andersrum. Da geht es erstmal bergauf, bis auf 4.200 m glaub ich (am 2. Tag), und dann am 3. Tag bergab. Der 2. Tag (Dead Woman's Pass) ist schon recht heftig, da sollte man akklimatisiert sein, sonst kanns einen böse erwischen. Da gehts erstmal 4 Stunden steil bergauf, bis man auf dem Pass ist.
    Wenn man natürlich mit Zug u. Bus anreist, ist die Höhe wahrscheinlich kein großes Problem.

    Wir sind damals am 4. Tag um 5 Uhr morgens los und waren dann so ca. 6 Uhr am Sonnentor und 6.30 in MP (man muss dann auch nicht warten, bis es "aufmacht"). So machen das eigentlich die meisten Gruppen, die den Inka Trail machen. Wenn man sich beeilt, kann man als eine der ersten in MP sein, da ist es dann wirklich noch "himmlisch"

    Ach ja, krank ist auf dem Inka Trail bei uns niemand geworden... Und das Essen, das die Köche gezaubert haben, war einfach sensationell!

    Noch ganz kurz zum Huayna Picchu: Wir hatten damals die glorreiche Idee, beim Abstieg einen anderen Weg zu wählen (über den Mondtempel), es hieß, es wäre nur ein etwas längerer Abstieg...
    1. Der Abstieg ist sehr viel länger und nicht ganz ohne und 2. Wenn man dann an der Höhle ist, muss man noch ca. 1 Stunde laufen, bis man wieder zu MP zurück kommt, und zwar immer bergauf - bergab. Da wir bei der Ankunft am der Höhle kaum noch Wasser hatten, hab ich da mal kurz Panik geschoben als ich das Schild gesehen habe... Der Weg zurück führt um den ganzen Berg und es ist echt anstrengend (vor allem, wenn man kein Wasser mehr hat...) Das war eine echt brenzliche Situation die ich keinem wünsche. Ich war dermaßen fertig und total verzweifelt vor Durst, dass ich fast zusammengeklappt wäre. Und es waren auch sonst keine Leute unterwegs. Also wer zum Mondtempel geht, soll auf jeden Fall genug Wasser mitnehmen!
     
  10. dani

    dani Reisefuchs

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    Nach Ankunft in Cusco fahren wir am nächsten Tage nach Aguas Calientes. Tags darauf möchten wir früh morgens Maccu Piccu besichtigen. Dann Urumbatal (was auch tiefer liegt) und danach wieder Cusco. Wie Sino erwähnt hat, liegt Aguas Calientes niedriger als Cusco und können uns so, hoffentlich besser an die Höhe gewöhnen. Erst in der 2. Urlaubwoche möchten wir von Huaraz (liegt auf ca. 3000m) eine mehrtägige Trekkingtour starten.
    Erfahrungen in solchen Höhe haben wir schon gemacht. Damals waren wir auf 5.200m und trotz reichlicher Akklimatisation haben wir an Kopfschmerzen und ich an Schlaflosigkeit gelitten. Man darf solche Höhen nicht unterschätzen und muss das ganze ruhig angehen. Bei 2 Wochen Urlaub etwas schwierig, man möchte ja viele Eindrücke sammeln. Aber letztendlich werden wir vor Ort entscheiden, was wir für eine Tour unternehmen.
     
  11. bounce1983

    bounce1983 Reisefuchsforum Legende

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    Ach so, dann hatte ich dich falsch verstanden. Ich dachte, du möchtest VOR MP eine Trekkingtour machen, also von Cusco aus.
    So wie du das beschreibst, sollte es funktionieren.

    Das stimmt, wenn es noch weiter rauf geht, kann es selbst bei guter Akklimatisierung Probleme geben. Mir ist das in Bolivien so gegangen. Da war ich eine Nacht auf ca. 4.900 m, nachdem ich vorher schon 2 Wochen durchgängig auf 3.500 bis 4.000 m war. Die Nacht war Horror, neben der Kälte hatte ich mit Schlaflosigkeit, Atemnot und Panikattacken zu kämpfen. Tagsüber war komischerweise alles in Ordnung.
     
  12. ojmjakon

    ojmjakon Jungfuchs

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    500 Dollar, um dann in der Marschkolonee dahinzuziehen? Nein danke. ;)
    Es gibt viele alternative Wanderungen in der Region. Ich hab letzten Winter den Lares-Weg ausprobiert: Mit dem Bus von Cusco nach Lares (Dort gibts ein paar einfache, sehr günstige Herbergen), dann zu Fuß zwei (wenn man einmal falsch abbiegt, drei) Tage nach Ollantaytambo. Von dort mit Bussen und (letzte paar Kilometer) Taxi bis Hidroelectrica. Zu Fuß nach Aguas Calientes.
    Außerhalb von Lares gibts ein wunderschönes, wenig besuchtes Thermalbad. Auch Indigene trifft man unterwegs immer wieder... :) Wir haben im Zelt geschlafen, den Weg mit etwas Intuition und der Hilfe vereinzelter Anwohner selbst gefunden und für die ganze Tour so gut wie nichts bezahlt.
    Von Patacancha gibts an Schultagen um die Mittagszeit einen Schulbus nach Ollantaytambo, die nehmen auch die (wenigen) Wanderer mit. Details zur Route: https://en.wikipedia.org/wiki/Lares_trek
     

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