Natur und Tiere im Norden: Reisebericht Alaska

Dieses Thema im Forum "USA Forum - Kanada Forum" wurde erstellt von Bandanar, 14. September 2017.

  1. DokBua

    DokBua Reisefuchsforum Legende

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    Wow, tolle Fotos. Und toller Bericht. Bin gespannt auf die Fortsetzung.
     
  2. naturefriend

    naturefriend Reisefuchsforum Mod

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    Ohh - liebe kleine Teddybären - sind aber nicht von Steif :RpS_biggrin:
     
  3. Umi

    Umi Reisefuchsforum Legende

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    Das sind wirklich tolle Bilder, bin auch gespannt, wie es weitergeht.

    Liebe Grüße

    Gerhard
     
  4. Bandanar

    Bandanar Reisefuchsforum Mod

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    11. Tag: McNeil River

    Ich machs kurz. Auch heute waren wir nochmal den ganzen Tag unterwegs zur Bärenbeobachtung, allerdings nicht ganztags am Stück. Da nicht mehr alle Teilnehmer so enthusiastisch waren wie wir, hatten wir uns darauf verständigt drei "kürzere" Touren zu machen. Am Morgen gings zum McNeil River, am Nachmittag und Abend dann mehr in Richtung Mikfik River. Egal wo und wann, Bären gabs wieder ausreichend. Glücklicherweise besserte sich das Wetter auch wieder. War es am Vormittags noch regnerisch, so begann es im Laufe des Nachmittag wieder aufzuklaren.

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  5. Bandanar

    Bandanar Reisefuchsforum Mod

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    12. Tag: McNeil River - Homer

    Am heutigen Morgen (sowie bereits am Abend zuvor) war es ziemlich eng in der Allzweckhütte. Denn am Vortag waren bereits die nächsten glücklichen Gewinner der Lotterie eingetroffen. Während diese nun für das erste Bärenwatching gebrieft wurden, war nach vier Tagen unser Permit dafür leider abgelaufen. Aber auch so wurde uns die Zeit bis zu unserem Rückflug, welcher gezeitenbedingt erst 16:30 Uhr stattfinden konnte, nicht allzu langweilig. Nachdem wir erst mal unsere Campingausrüstung zusammengepackt hatten, machten wir einen kurzen Rundgang durchs Camp, und trafen prompt auf die hier heimische Familie Fuchs.

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    Nachdem wir die Tiere eine Weile beobachtet hatten, war die nächste Aufgabe des Tages der so genannte "water-run", welchen jede Gruppe einmal während ihrer Anwesenheit durchzuführen hat. Hierbei geht es einfach darum, die Trinkwasservorräte des Camps wieder aufzufüllen. Begleitet von einem Ranger ging es hierzu in versammelter Mannschaft mit mehreren Schubkarren und großen Wasserkanistern zu einem kleinen Creek. Hier wurden die Kanister aufgefüllt, wieder aufgeladen und zurück zum Camp gebracht. Das Ganze ist natürlich schneller geschrieben, als es tatsächlich ablief. Zum einen war es recht mühsam die Schubkarren (speziell auf dem Rückweg) über Stock und Stein sowie durch Schlamm zu schieben. Zum anderen dauerte es auch eine ganze Weile, ehe die Kanister in dem kleinen, beschaulich vor sich hin plätschernden Bachlauf gefüllt werden konnten. Aber wir hatten ja Zeit. Die nächste Amtshandlung war schließlich der sogenannte "treasure-hunt " auf der Landzunge. Dabei spazierten wir, natürlich mit Rangerbegleitung, den Strand entlang,

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    und sammelten ein, was die letzte Flut angespült hatte, hier aber nichts zu suchen hat. Erfreulicherweise beschränkte sich das auf wenige winzige Plastikteilchen. In manch anderen Weltregionen könnte man diese Aktivität eigentlich gleich ganzen Buslandungen an Touristen anbieten, welche von einem Schwerlaster begleitet werden. Ließe sich vielleicht als Ökotour vermarkten ... :RpS_biggrin:
    Nebenbei hatten wir auch noch die Gelegenheit einige Adler und natürlich auch nochmal ein paar Bären beobachten zu können.

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    Und noch andere seltsame Wesen, kamen ins Blickfeld:

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    Wieder zurück im Camp sorgte für allgemeines Erstaunen was man mit dem nötigen Können mit einem angespülten Stück Seetang (o.ä.) anstellen kann: siehe hier. (anklicken -> 15 Sekunden warten -> .mov downloaden -> ansehen - ist umständlich, lohnt aber :dance5:)

    So verging die Zeit wie im Flug und kurz nach 16 Uhr beluden wir schließlich die Schubkarren mit unserem Gepäck und machten uns auf den Weg zur Anlegestelle des Wasserflugzeugs.

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    Mit etwas Verspätung traf Jimmy schließlich ein und "parkte" neben einem Bären.

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    Dieser ließ sich vom Boarding allerdings glücklicherweise nicht stören und so erhoben wir uns wenige Minuten später bereits wieder in die Luft. Diesmal hatte ich das Glück mit im Cockpit Platz nehmen zu dürfen.

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    Nach gut einer Stunde Flugzeit mit schönster Aussicht landeten wir schließlich wieder in Homer.

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    Wir luden unser Gepäck ins hier geparkte Auto und fuhren erst mal kurz zum Check-in erneut in die Beluga Lake Lodge. Die verbliebene Zeit bis zum Sonnenuntergang nutzten wir anschließend noch für einen weiteren kurzen Besuch des Homer Spits (diesmal mit dem Auto), für Einkäufe, für ein Abendessen bei McDonalds sowie für Elchsuche von einer der Aussichtsplattformen über die Wetlands. Hier hatten wir tatsächlich das Glück, unseren ersten männliche Elch (wenn auch nur einen kleinen) in freier Wildbahn beobachten zu können.

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    Kurz nach dem Sonnenuntergang, also gegen 23 Uhr, gings schließlich zurück ins Hotel.
     
  6. Bandanar

    Bandanar Reisefuchsforum Mod

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    13. Tag: Homer - Valdez

    Zunächst erst mal keine Bären mehr - versprochen :biggrin2:

    Heute stand eine lange Etappe auf dem Plan, denn das Ziel hieß Valdez, eine vor allem durch die Ölindustrie bekannte Stadt im Nordosten des Prince William Sound. Da die Gesamtstrecke mit dem Auto von Homer 835 km beträgt, hatten wir uns entschieden nur bis Whittier im Nordosten der Kenai Halbinsel zu fahren und von da den Alaska Marine Highway, d.h. die Fähre, zu nutzen.

    6:00 Uhr saßen wir im Auto und los gings. Bei leichtem Nieselregen ließen wir Homer hinter uns und fuhren zunächst bis in den Ort Kenai. Diesen Umweg legten wir ein, da wir etwas von einer Karibuherde gelesen hatten, welche in der Umgebung dieses Ortes heimisch ist und gut zu beobachten sei. Da etwas Zeit war, versuchten wir unser Glück. Außer Karibu Viewpoints, Warnhinweisen in Form von Verkehrsschildern sowie den allgegenwärtigen Elchen, haben wir allerdings nichts entdecken können.

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    Weiter gings von hier, wetterbedingt ohne größere Pausen, bis zum Anton Anderson Memorial Tunnel, der einzigen Straßenzufahrt nach Whittier. Die Besonderheit des Tunnels ist, dass er nur eine Fahrspur hat, welche man sich auch noch mit der Eisenbahn teilen muss. Das hat zur folge, dass der Tunnel je Stunde nur für 15 Minuten (jeweils getrennt pro Richtung) für den Autoverkehr frei gegeben ist. Wir hatten Glück mit dem Timing, bezahlten die Maut, und konnten direkt ohne Wartezeit durchfahren.

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    Hat man den Tunnel durchquert kommt man auch schon direkt in die wohl seltsamste Stadt Alaskas. Whittier wurde im 2. Weltkrieg als Militärstützpunkt gegründet. Sämtliche heutigen Einwohner leben noch immer alle in einem der damals errichteten Wohnblöcke. Dieser beherbergt auch beinahe die gesamte Infrastruktur der Stadt: Behörden, Läden, Hotel, Post, Krankenhaus, Schule usw. Außerhalb gibt es nur noch das Fährterminal sowie ein paar wenige Souvenirshops und kleine Restaurants am Hafen.

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    Wir tauschten unsere online gebuchten Fährtickets an einem Schalter gegen die Bordkarten für die Fähre um und hatten nun ca. drei Stunden Zeit. Da der Ort dem Sprichwort "The weather is shittier in Whittier" alle Ehre machten, beließen wir es bei einem kurzen Hafenrundgang in strömendem Regen und schlugen anschließend die Zeit im Fährterminal tot. Glücklicherweise startete das Boarding nahezu pünktlich um 14 Uhr.

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    Wir fuhren das Auto in den Frachtraum, suchten uns einen gemütlichen Fensterplatz an Bord, und freuten uns auf die Fahrt quer durch den Prince William Sound.

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    Das Wetter besserte sich während der gesamten 5,5 Stunden Überfahrt kein bisschen. Somit bekamen wir leider kaum etwas von der sicherlich schönen Berg- und Gletscherlandschaft mit.

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    Immerhin konnten wir hin- und wieder Delfine, Otter und Seelöwen entdecken.

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    Pünktlich um 19:30 Uhr erreichten wir schließlich Valdez, wo es noch immer regnete.

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    Eigentlich hatten wir uns vorgenommen, sollte das Wetter zu schlecht sein, eine feste Unterkunft zu suchen. Dummerweise wussten wir nicht, dass am morgigen Tag das "Women's silver salmon derby", ein Angelwettbewerb, in Valdez stattfand. Somit waren alle Hotels ausgebucht und uns blieb nur die Suche nach einem Campingplatz. Da die Camps direkt im Ort eher für größere Wohnmobile ausgelegt sind, fuhren wir noch ein paar Kilometer und fanden schließlich ein lauschiges Plätzchen auf dem Glacier Campground östlich der Stadt.

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    Wir bauten so schnell es ging unser Zelt auf und fuhren nochmal zurück in den Ort für einen kurzen Spaziergang am Hafen. Da es nicht aufhören wollte zu regnen, beendeten wir dieses Unterfangen aber auch recht bald wieder und zogen uns ins Zelt zurück.

    Scheiß Wetter - und für morgen war eine Kayaktour geplant ... :RpS_scared::cry:
     
  7. DokBua

    DokBua Reisefuchsforum Legende

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    Bin gespannt wie es weiter geht ...
    Hoffentlich bessert sich das Wetter!!!
     
  8. Bandanar

    Bandanar Reisefuchsforum Mod

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    14. Tag: Valdez

    Die Nacht hatte es durchgeregnet - und das setzte sich auch am Morgen fort. Die Wiese um unser Zelt glich fast einer Sumpflandschaft, zumindest war es aber drinnen trocken geblieben. Aufgrund der allgegenwärtigen Nässe und da wir bärenbedingt unsere Verpflegung vom Inneren des Zelts fernhalten wollten, gabs nur ein kurzes Frühstück im Auto. 7:30 Uhr mussten wir sowieso schon bei Anadyr Adventures im Büro sein, um für unsere Kajaktour einzuchecken. Hätten wir diese nicht bereits im Voraus gebucht und bezahlt, so hätten wir sicher nicht diesen Tag dafür ausgesucht.
    Pünktlich meldeten wir uns vor Ort bereit zur Tour. Begrüßt wurde man als aller erstes von einem Hinweisschild auf der Theke, dass man bitte an die mindestens 15 % Trinkgeld für den Guide denken sollte. Ähnliche Schilder hingen noch an verschiedenen Stellen im Raum. Diese wenig dezenten Hinweise gehen meiner Meinung nach dann doch etwas zu weit. Andere Trinkgeldsitten schön und gut. Aber für zwei hatte die Tour 518,- USD gekostet. Gibt der amerikanische Durchschnittstourist dann tatsächlich reichlich 75,- Dollar Trinkgeld?
    Neben zwei weiteren Deutschen (wer auch sonst :kopfkratz:) waren wir die ersten Anwesenden für die heutige Tour, und mussten dementsprechend warten. Innerhalb der nächsten halben Stunde trudelten noch 9 Chinesen ein, dann war die Gruppe vollzählig. In einem abgetrennten Raum erhielten wir zunächst wasserfeste Kleidung sowie einige Sicherheitshinweise. Dann ging es nach draußen zu einer kurzen Kajak - Trockenübung. Wer in Alaska zwischen Eisbergen Kajak fahren will, sollte eigentlich zumindest schon mal Paddel benutzt haben. :33: Nun gut, das sieht man in anderen Teilen der Welt anscheinend etwas anders. Im Anschluss trugen wir sämtliches Equipment quer über die Straße aufs Boot und los ging die Fahrt zum Startpunkt der Tour. Selbst die vielen Otter und Seelöwen ließen die Stimmung aufgrund der Wetterlage nicht besser werden.

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    Das war wohl der sonnigste Moment des ganzen Tages:

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    Die Stimmung änderte sich allerdings mit einem aufgeregten "Orca" - Ruf von einem unserer beiden Guides schlagartig. Direkt neben dem Boot tauchte eine kleine Gruppe von sieben Tieren auf und wir nutzen die Gelegenheit nun erst mal zum Whalewatching.

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    Nach ungefähr einer halben Stunde entfernten sich die Tiere und wir bewegten uns nun zügig zum Ausgangspunkt der Kajaktour. An einem Steinstrand legten wir an, die Kajaks wurden vom großen Boot entladen, quer über eine schmale Landzunge getragen und auf der anderen Seite wieder ins Wasser gelassen.

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    Hier wurden wir nun in zwei Gruppen aufgeteilt und los ging die Paddeltour um einige kleinere Eisberge, welche hier auf dem Wasser trieben. Vielleicht lags am Wetter, vielleicht an den beiden Chinesen die in unserer Gruppe nicht vorwärts kamen, aber irgendwie hatte ich mir das Ganze etwas spektakulärer vorgestellt. Ja, hier gabs Eisberge, und ja, die sahen auch sehr abwechslungsreich aus. Aber da man aus Sicherheitsgründen natürlich nicht wirklich nahe ran kam und auch nirgendwo ein Gletscher in Sicht war, kams einem so vor als hätte hier jemand das Eis als Touristenattraktion abgeladen. Ist natürlich nicht so und ich wills eigentlich gar nicht schlechter reden als es war. Aber es war schon ziemlich teuer und deutlich spektakulärer beworben wurden.

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    Nach zwei Stunden auf dem Wasser gab es eine kurze Mittagspause auf einer kleinen Landzunge. Das hätte man am heutigen Tag gern aus dem Programm streichen können. Völlig durchnässt und durchgefroren standen wir bei Kälte, Wind und Regen im Kreis und aßen die Schoko- und Vollkornriegel sowie eine aufgewärmte Suppe, welche unser Guide verteilte. Nach etwas mehr als einer halben Stunde Pause gings nochmal mit den Kajaks ins Wasser. Auf dem Rückweg von hier zum Boot hatten wir netterweise Begleitung von einer großen Gruppe Otter.
    Das Verladen der Kajaks ging nun glücklicherweise sehr zügig. Irgendwie hatte ich den Eindruck, dass alle nur zurück ins Warme wollten. Kaum saßen wir wieder alle auf unseren Plätzen, schlief die gesammelte asiatische Gruppe innerhalb weniger Minuten. Wir starrten hingegen lange anderthalb Stunden aufs graue Ufer, ehe wir wieder in Valdez ankamen.

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    Zurück im Büro von Anadyr entledigten wir uns recht zügig unseres Leihequipments und gaben ein kleines Trinkgeld im einstelligen Prozentbereich, was auch gern und ohne bösen Blick genommen wurde.
    Im Auto machten wir erst mal alle Heizungen an, wechselten so gut es ging in mitgebrachte trockene Reservekleidung und breiteten die nassen Sachen quer im Auto, unserem einzigen trockenen warmen Ort, aus.

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    Mittlerweile war es schon kurz vor 19 Uhr und so fuhren wir zum Abendessen zu einem Seafood - fastfood. Für überschaubare 40,- USD gabs hier einen kleinen Korb mit frittierten Lachs- und Heilbuttstückchen sowie eine riesige Portion Pommes.
    Da unsere Kleidung noch weiter trocknen musste, und die einzige Möglichkeit hierzu, darin bestand noch etwas mit voll laufender Heizung mit dem Auto herum zu fahren, taten wir genau dies. Es ging immer die Küste entlang bis zu einer Lachsfarm südlich des Ortes. Auf dem Weg gabs zumindest hin und wieder mal etwas Ausblick durch die sich leicht lichtenden Wolken,

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    einen kleinen Wasserfall sowie zahlreiche Bäche, welche gefühlt teils bis zum letzten Liter mit Lachsen gefüllt waren (da folgt noch ein besseres Bild am Folgetag).

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    Bei Einbruch der Dunkelheit waren wir schließlich wieder am Zelt, welches glücklicherweise auch diesen Tag im Inneren trocken überstanden hatte.
     
  9. Gusti

    Gusti Reisefuchsforum Legende

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    Immer wieder mal schaue ich sporadisch in Deinen Bericht rein, ist ja tatsächlich außergewöhnlich, wo und vor allem wie Ihr Euch so rumtreibt.
    Um manches möchte ich Euch schon beneiden, da sind einzigartige Momente und fantastische Bilder dabei.

    Aber der Rest - Brrrrr. Hart im Nehmen, fürwahr.
    Das verdient meinen allergrößten Respekt, denn meine einzige verregnete Nacht in einem Zweimannzelt mit 18 Jahren ungefähr hat mich erfolgreich und auf ewig vor jeglichen weiteren Unternehmungen dieser Art bewahrt.

    Dass ich Euch trotzdem - oder deswegen? - mit stillem Vergnügen folge und auf weitere Abenteuer gespannt bin, ist selbstredend.

    Und ein ganz herzliches DANKE dafür, dass Du hier weiterhin so tapfer dabeibist. :daumen:

    LG
    Gusti
     
  10. Bandanar

    Bandanar Reisefuchsforum Mod

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    Den Beitrag von Gusti nutze ich doch gleich mal als Anlass um mich für die netten Worte und Kommentare ALLER zu bedanken, die diesem Thread folgen. :smile3:
    Leider komme ich nicht ganz so schnell vorwärts wie gehofft. Aber ich denke bis zur Vietnam - Laos Reise Mitte März werde ich fertig.

    Was Camping bei Kälte und Regen angeht, so haben wir davon auch erstmal genug. Normalerweise ist das auch nicht unsere bevorzugte "Unterkunftswahl". Aber häufig kommt man nur so richtig in die Natur und manchmal ists auch einfach eine Kostenfrage.
     
  11. naturefriend

    naturefriend Reisefuchsforum Mod

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    Also ein Auto als Wäschetrockner - auf die Idee muß man erst kommen. Aber der Urlaub war sicher spektakulär und einzigartig. Mach weiter so.
     
  12. Bandanar

    Bandanar Reisefuchsforum Mod

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    15. Tag: Valdez

    Auch diese Nacht und diesen Morgen gabs keine Wetteränderung - also Regen nonstop. Mittlerweile hatten wir aber schon ein darauf angepasstes Frühstücksprogramm im Auto. Für den amerikanischen Markt angepasste Modelle, auch wenns im Verhältnis betrachtet nur Kleinstwagen sind, haben ja zum Glück ausreichend Becherhalter und Ablagen :D
    Kurz vor neun Uhr fanden wir uns heute im Büro von Stan Stephens Cruises ein, denn wir hatten eine Ganztages - Wildlife - Tour zum Meares Gletscher gebucht. Das Wetter versprach zwar einmal mehr nicht allzu viel, aber wenigstens würden wir nicht im Kajak frieren müssen und außerdem war die Bootstour in Seward bei ähnlichem Mistwetter ja auch nicht so schlecht gewesen.
    Wir tauschten unser Onlineticket gegen zwei Bordkarten und reihten uns in die Warteschlange am Steg ein. Pünktlich 9:15 Uhr bestiegen wir, zusammen mit vielen Reisegruppen unterschiedlicher Nationen das Boot. Bereits 15 Minuten später, nach den obligatorischen Sicherheitshinweisen und der persönlichen Vorstellung von Kapitän, Crew und Frau Stephens höchstselbst, ging es los.

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    Kurz hinter der Hafenausfahrt trafen wir zunächst mal wieder auf eine Gruppe Otter.

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    Danach gings ein drittes Mal an der grünen Boje mit den Seelöwen vorbei. Von hier fuhren wir nun recht zügig und so gut es ging recht nahe die Küste entlang (damit man wenigstens etwas von der Umgebung sah) in den Prince William Sound hinein.

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    Auch wenn die Wolken noch sehr tief hingen und es nach wie vor regnete, hatten wir das Gefühl, dass sich das Wetter bessern würde. Auch der Kapitän machte uns dahingehend Hoffnungen. Auf der Hinfahrt Richtung Gletscher gabs leider erst mal nicht mehr allzu viel von der Tierwelt zu sehen. Stattdessen konnten wir Fischer bei der Arbeit beobachten und zusehen wie große Öltanker Richtung Valdez gelotst wurden.

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    Irgendwann, kurz vor Mittag geschah dann das Unglaubliche, vor uns waren tatsächlich einige Wolkenlücken und blauer Himmel zu sehen. Kurz darauf kamen wir an den ersten Eisschollen, welche von Robben bevölkert waren vorbei und auch die grandiose Landschaft wurde erstmals wirklich sichtbar.

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    Die Stimmung aller an Bord hob sich damit wahrscheinlich von "solala" auf "juchuh". ;)

    Den beeindruckenden Meares Gletscher, an welchem wir ungefähr eine Stunde verbrachten, sahen wir dann tatsächlich (zumindest hin und wieder) im Sonnenschein. Besonders beeindruckend war die Geräuschkulisse, wenn sich größere Brocken der Eiswand lösten und ins Wasser fielen.

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    Nachdem wir dem Gletscher den Rücken gekehrt hatten und gerade das Mittagessen serviert wurde, gabs den ersten "whale one o'clock" - Ruf. Fast alle ließen ihr Essen stehen und liegen und begaben sich nun erst mal zur Walbeobachtung. Diese begann mit einer Gruppe von Buckelwalen, welche in aller Regelmäßigkeit auf- und wieder abtauchten.

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    Nach ungefähr einer halben Stunde gabs dann die Auswahl, Buckelwale links oder Orcas recht :) Denn auch diese zeigten sich heute wieder.

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    Das Schauspiel zog sich mindestens eine Stunde hin, ehe sich die Wale schließlich weiter entfernten und sich alle nach und nach nun wieder dem kalt gewordenen Hühnchen widmeten. :D
    Auf der weiteren Rückfahrt, welche nun im Gegensatz zum Hinweg mehr der Tiersuche und -beobachtung galt, gabs noch Einiges zu sehen. Wir kamen an einer relativ großen Kolonie Seelöwen vorbei, Delfine kreuzten unseren Weg, Papageitaucher zeigten sich und endlich hatten wir auch mal einen ungetrübten Blick auf die allgegenwärtigen Berge und Wasserfälle.

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    Gegen 19:30 Uhr, also nach ziemlich genau 10 Stunden, welche wie im Flug vergangen waren, fuhren wir wieder in den Hafen von Valdez ein.

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    Zwar hatten die Wolken mittlerweile schon wieder die Oberhand gewonnen, aber zumindest regnete es nicht. Glücklich verließen wir das Schiff, stiegen ins Auto und nutzten die Gunst der regenfreien Zeit für eine kurze Rundfahrt durch und um Valdez. Im Ort selbst gibts eigentlich nichts zu sehen, dafür waren wir nun erstmals am Valdez Gletscher, nur wenige Kilometer kurz hinterm Campingplatz, stoppten an einigen Wasserfällen und fuhren nochmal Richtung Lachsfarm. Eigentlich hatten wir hier die Hoffnung evtl. nochmal auf Bären zu treffen, hatten diesbezüglich aber leider kein Glück. Stattdessen sahen wir heute erst mal so richtig das Ausmaß der Lachswanderung. Jeder Bach war voll mit Fischen. Und vom Meer her strömten immer mehr der Tiere Richtung Inland. Warum eigentlich umständlich angeln? Hier hätte man die Lachse einfach mit der Hand aus dem Wasser nehmen können. Verrückt!

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    Wir warteten noch den Sonnenuntergang ab und fuhren schließlich wieder zurück zum Zelt, noch immer ohne Regen!

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  13. Bandanar

    Bandanar Reisefuchsforum Mod

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    16. Tag: Valdez - Sheep Mountain Lodge

    Pünktlich zum Tag unserer Abreise aus Valdez hatte sich der Regen anscheinend endgültig verzogen :RpS_angry:. Nachdem wir unser Campingzeug bestmöglich verstaut hatten, statteten wir noch kurz dem Wasserfall auf dem Campingplatz einen Besuch ab, ehe wir gegen halb neun schließlich aufbrachen.

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    Einen Programmpunkt hatten wir noch vor uns: den Denali Nationalpark. Da uns die 750 km allerdings etwas weit erschienen um sie am Stück durchzufahren, war das heutige Ziel die Sheep Mountain Lodge in der Nähe des Matanuska Gletschers mitten im Nirgendwo am Glenn Highway.
    Die etwas mehr als 300 km bis dahin gestalteten sich zumindest auf dem ersten Teil der Strecke sehr abwechslungsreich. Gar nicht weit hinter Valdez stoppten wir schon ein erstes Mal für zwei recht große Wasserfälle direkt am Straßenrand.

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    Weitere Stopps legten wir für eine kurze Wanderung zu einem Gletscher ein dessen Namen ich wieder vergessen habe

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    sowie an zahlreichen weiteren Aussichtspunkten. Leider hingen die Gipfel der Wrangell Mountains in tiefen Wolken, so dass wir von diesem Gebirge nicht viel zu sehen bekamen. Dafür hab ich mal ein Bild einer anderen wichtigen Örtlichkeit eingefügt: :RpS_biggrin:

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    In Glennallen, ungefähr auf halbem Weg, erledigten wir einige Einkäufe im nicht ganz billigen Supermarkt.

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    Dafür kam der XXL - to - go Kaffee (ein halber Liter) hier nur 1 USD :RpS_w00t:.
    Weiter ging es nun auf dem Glenn Highway durch den kargen Wald der Taiga.

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    Neben der schönen Landschaft freuten wir uns am meisten über den Sonnenschein, welcher uns nun schon eine ganze Zeit begleitete.
    Gegen 14 Uhr erreichten wir schließlich auch schon die Sheep Mountain Lodge und bezogen unseren Bungalow.

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    Als erste Amtshandlung breiteten wir Zeltplane und sämtliches Equipment was in den letzten Tagen sonst noch nass geworden war rund um unsere Hütte zum Trocknen aus. Danach machten wir uns auf die markierten Wanderwege nahe der Lodge "abzuarbeiten". Insgesamt waren wir ungefähr 12 hügelige Kilometer unterwegs. Neben vielen schönen Ausblicken und einer sehr ergiebigen Blaubeerernte hatten wir dabei das Glück auch die Tiere zu sehen, welche der Lodge ihren Namen geben: Dall Schafe.

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    Auf die Entfernung war es uns zwar nicht möglich festzustellen, ob es sich nicht doch nur um "einfache" Bergziegen handelte. Da in der Lodge aber überall auf die große Population von Dall Schafen an den Hängen der Umgebung hingewiesen wurde, hoffen wir mal, dass es welche waren :smilewinkgrin3:.
    Den Abend verbrachten wir schließlich in unserer Hütte, denn endlich hatten wir mal wieder den "Luxus" eines großen, trockenen und warmen Raums mit einem richtigen Bett und fließendem heißen Wasser. :RpS_thumbsup:
     
  14. DokBua

    DokBua Reisefuchsforum Legende

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    OMG! Ich bin hin total begeistert!!! Die schöne Landschaft und soooo viele Tiere!
    Allerdings bin ich auch innerlich ziemlich zerrissen. Wenn es im Sommer in Alaska schon so kalt ist, kann ich es da meinem Mann zumuten, mit mir eine Reise dorthin zu unternehmen? So etwas stand ja eigentlich noch auf dem Plan ... Aber bei uns kommt ja nicht einmal ein Sommerurlaub in Schottland in Frage, weil das Wetter zu schlecht sein könnte. :confused3:
     
  15. Bandanar

    Bandanar Reisefuchsforum Mod

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    17. Tag: Sheep Mountain - Denali Nationalpark (Riley Creek Campground)

    Nach dem Frühstück mit Panoramablick von unserer Terrasse aus, starteten wir gegen acht Uhr die zweite Etappe Richtung Denali. Die ersten 100 km bis Palmer führten durch eine schöne, abwechslungsreiche Landschaft. Immer wieder gab es Aussichtspunkte mit Blick auf Gletscher, Flüsse, Berggipfel und Seen.

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    In Palmer selbst stockten wir nur unsere Vorräte für die folgenden vier Campingnächte im Denali auf. Weiter ging es nun für etwas mehr als 300 km auf dem Parks Highway. Diese Strecke war recht eintönig. Anfang zog sich der zweispurige Highway endlos durch Wasilla und dann gab es nur noch Wald, links Wald, rechts Wald, überall Wald. Leider war es nicht mehr so sonnig wie die Tage zuvor. Zwar regnete es nicht, aber an den Mount Denali Viewpoints entlang des Highways war vom höchsten Berg Nordamerikas aufgrund der dicken, tief hängenden Wolken nichts zu sehen. Wenigstens steigerten die Straßenschilder unsere Vorfreude.

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    Gegen halb drei erreichten wir schließlich den Denali Nationalpark.

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    Als erstes checkten wir auf dem Campingplatz Riley Creek, direkt am Parkeingang, ein. Der Plan war die erste Nacht hier und die folgenden drei Nächte etwas weiter innerhalb des Parks zu campen. Gebucht war schon alles zuvor per Telefon. Das online-Buchungssystem wurde in unserer Planungsphase gerade umgestellt, weswegen es nicht funktioniert hatte.

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    Nachdem wir unser Zelt aufgebaut hatten, fuhren wir weiter zum Wilderness Access und schließlich zum Visitors Center.

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    Von hier starteten wir zu einer ersten kurzen (ca. 5 km) Wanderung auf den hier im Eingangsbereich des Parks gut ausgeschilderten Wegen. Tiere gabs dabei zwar keine zu sehen, dafür war die Flora recht interessant und einige Aussichtspunkte gabs auch.

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    Nachdem wir im Anschluss der Ausstellung im Visitors Center sowie dem nahe gelegenen Bahnhof einen Besuch abgestattet hatten,

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    fuhren wir weiter zum Ausgangspunkt des Horseshoe Lake Trails. Diese Wanderung ist bei Touristen sehr beliebt, und so waren wir anfangs auch nicht allein auf den Wegen. Wir zeigten uns aber sehr geduldig, umrundeten den See mehrfach,

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    und je später es wurde, desto weniger Wanderer waren unterwegs und desto mehr Tiere zeigten sich. Als erstes stellten sich uns die Erbauer dieser beeindruckenden Bauwerke vor,

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    Biber.

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    Und auch deren kleinere Verwandten ließen sich blicken.

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    Außerdem gabs noch viele Eichhörnchen, einen Kingfisher und als absolutes Highlight, weil sehr selten zu Gesicht zu bekommen, einen Luchs zusehen.

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    Wieder am Auto angekommen, nutzen wir die Dämmerungszeit noch für eine Art Game-Drive auf der Park Road. In den Denali Nationalpark führt nur diese 92 Meilen lange Sackgasse. Von dieser Straße darf man (bis auf wenige Ausnahmen) die ersten 15 Meilen mit dem privaten PKW befahren - genau das taten wir nun (zumindest teilweise). Und wir waren auch dabei erfolgreich. Neben einem weniger spektakulären Schneehasen im Sommerfell

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    sahen wir insgesamt vier Elche, und diesmal endlich welche mit imposantem Geweih.

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    Gegen 22:00 Uhr waren wir schließlich wieder am Zelt und bereiteten uns das Abendessen zu.
     
  16. Bandanar

    Bandanar Reisefuchsforum Mod

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    18. Tag: Denali Nationalpark, Riley Creek - Teklanika

    Die Nacht im Zelt war bei niedrigen einstelligen Temperaturen empfindlich kalt. Nach einem zeitigen Frühstück packten wir das Zelt zusammen und machten uns auf den Weg. Für die folgenden drei Nächte hatten wir eine Campsite auf dem Teklanika Campingplatz gebucht. Grund dafür war eigentlich, dass dies die einzige Möglichkeit ist, mit dem Auto weiter als die ersten 15 Meilen auf der Park Road zu fahren, und wir wollten unbedingt diesen privaten Game - Drive unternehmen. Bei einer Buchung von mindestens drei Nächten ist die An- und Abreise zum Campingplatz bei Meile 29 mit privatem PKW nämlich gestattet. Dieser muss dann allerdings für die Dauer des Campings vor Ort stehen bleiben. Um dennoch mobil zu sein, kann man sich widerum einen mit 35,- USD p.P. recht günstigen "Tek - Pass" kaufen, mit welchem man für die gesamte Zeit die grünen Shuttle/Transit/Camper - Busse nutzen darf (zumindest ab Meile 29, aber nicht wieder zurück zum Parkeingang). Diese Busse fahren nach einem sehr wirren Fahrplan verschieden weit auf der Park Road in den Denali NP hinein und natürlich auch wieder zurück. Es gibt auf dem Weg mehrere feste Haltestellen, z.B. an den Camps und an zwei Besucherzentren. Man kann die Busse aber auch einfach irgendwo stoppen um für eine Wanderung auszusteigen, bzw. kann man nach einer Wanderung auch wieder irgendwo einsteigen, sofern Platz im Bus ist. Letzteres kann speziell am späten Nachmittag ein Problem werden. Und um nun noch ein Gefühl für die Fahrzeit zu vermitteln, für eine komplette Rundtour vom Riley Creek Camp am Parkeingang bis zum Wonder Lake bei Meile 85 und wieder zurück, braucht der Bus inklusive kurzer Toiletten- und Besucherzentren - Stopps ungefähr 10 Stunden. Aber die Tage sind ja lang ;). In diesen grünen, eigentlich "non - narrated", Bussen fungieren die Fahrer dennoch wie Reiseleiter. In der Regel reden sie non - stop und gibt es etwas zu sehen, wie zum Beispiel Tiere oder schöne Aussichtspunkte, dann wird auch für Fotostopps gehalten. Nicht gültig ist der "Tek Pass" in den braun-beige farbenen "narrated" Tourbussen, mit welchen anscheinend vorwiegend größere Reisegruppen durch den Park gekarrt werden, und natürlich auch nicht in den wenigen roten Bussen der teuren Unterkünfte am Ende der Park Road. So, das war genug zu den Eigenhaiten des Bus - Systems im Denali.
    Gegen 8 Uhr starteten wir in Riley Creek und fuhren zunächst recht gemächlich bis zum Parkplatz am Savage River bei Meile 15.

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    Auf dem Weg dahin hatten wir erneut Glück und trafen auf einen ziemlich großen Elch mit beeindruckendem Geweih vor schöner Kulisse. Leider war er etwas weit weg.

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    Am Savage River angekommen, nahmen wir den gleichnamigen Wanderweg in Angriff. Leider kam zu den kühlen Temperaturen hier noch ein stürmischer Wind hinzu, so dass das Laufen nicht unbedingt angenehm war. Dafür wurden wir von der Landschaft entschädigt und wir trafen auf Pfeifhasen sowie auf ein sehr fotogenes Erdhörnchen.

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    Da wir viel schneller wieder am Auto waren als gedacht, fuhren wir nochmal ein paar wenige Kilometer zurück um auch noch den "Mountain Vista" und den "Savage Cabin" Walk zu absolvieren. Abgesehen von der Sichtung einiger Schneehühner, waren diese beiden Wanderungen allerdings eher langweilig.

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    Weiter ging es nun wieder zurück bis zum Checkpoint am Savage River. Hier wurde kontrolliert, ob wir eine Buchung hatten, und schließlich durften wir passieren. Die folgenden 14 Meilen waren, abgesehen von der Landschaft, leider nicht ganz so "ergiebig" wie wir es zuvor erhofft hatten. Aber immerhin bekamen wir das erste Karibu zu sehen.

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    Da es ansonsten keine wildlife - bedingten Stopps gab, waren wir bereits gegen 1 Uhr am Teklanika Camp, suchten uns eine Campsite und bauten zunächst erstmal unser Zelt auf.

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    Nachdem dies erledigt war, liefen wir zur Park Road zurück und gingen auf dieser nun zu Fuß weiter - Auto fahren durften wir ja nun nicht mehr. Unser Ziel war der Igloo Creek Bus Stop, von wo aus wir dann wieder zurück fahren wollten. Da der größte Teil der Strecke durch Wald führte, war die Wanderung von einigen Aussichtspunkten abgesehen, nicht ganz so spektakulär.

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    Allerdings war es ein komisches Gefühl zu wissen, dass hier überall Bären oder Wölfe am Wegesrand versteckt sein könnten. Kurz vor unserem Ziel, nach ungefähr 6 km, trafen wir schließlich auf folgende Schilder:

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    Wir waren etwas unschlüssig, ob wir diese nicht einfach ignorieren sollten. Glücklicherweise wurde uns aber diese Entscheidung abgenommen, denn es kam ein Bus in Sichtweite. Dieser war zum Nachmittag in Richtung Parkmitte sehr leer und so stiegen wir ein und fuhren für ungefähr eineinhalb Stunden bis zum Besucherzentrum Toklat mit.

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    Der Busfahrer hatte einen recht angenehmen Erzählstil (das sollte auch noch anders kommen) und auch ein Auge für die Tierwelt. So bekamen wir nach einer reichlichen Woche Abstinenz wieder einige Grizzlies zu sehen und auch Dallschafe ließen sich als kleine weiße Punkte an den Berghängen beobachten.

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    Was die Bären angeht, so waren diese im Denali natürlich nicht ansatzweise so spektakulär nah zu beobachten wie am McNeil River. Das hatte allerdings auch sein Gutes, denn so friedlich wie am lachsreichen Fluss sollen die Bären hier in der kargen Landschaft nicht sein.

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    Unglaublich beeindruckend und abwechslungsreich war aber die Landschaft. Je weiter die Straße Richtung Parkinneres führte, desto wilder und abwechslungsreicher wurde die weite bergige Tundra.

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    Nachdem wir einige Minuten im Besucherzentrum Toklat (Meile 53) verbracht hatten,

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    nahmen wir schließlich einen anderen Bus wieder zurück Richtung Parkeingang. Unserer fuhr noch etwas mehr als eine Stunde weiter bis zum Eilson Besucherzentrum (Meile 66) - das war uns zu lang für heute. Auch auf der Rückfahrt, diesmal mit einer eher schweigsamen Fahrerin, gab es wieder einige Bären und auch wieder ein Karibu zu sehen.

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    Ungefähr zwei Kilometer vor Teklanika ließen wir uns absetzen, und absolvierten den Rest des Weges zu Fuß (wir wollten die 15 km Tagessumme voll bekommen ;) ).

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    Nach dem Abendessen, nun endlich mal regenfrei am Picknicktisch, unternahmen wir unter der nun die Oberhand gewinnenden Abendsonne schließlich noch einen kurzen Spaziergang von der Campsite zum angrenzenden, gleichnamigen Fluss Teklanika. Und auch hier wieder war die Landschaft einfach einmalig.

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  17. Bandanar

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    19. Tag: Denali Nationalpark, Teklanika

    Die Nacht war kalt, schweinekalt. Am Morgen war das Zelt von einer Reifschicht bedeckt und das Autothermometer zeigte erstmals ein negatives Vorzeichen - und das Mitte August.

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    Und auch wenn es unsere Nachbarcamper sicher nicht erfreut hat, Frühstück gabs bei laufendem Motor im Auto.

    Ansonsten halte ich mich nach dem vielen Text am Vortag diesmal eher kurz. Wir hatten Plätze im heutigen Bus 7:30 Uhr bis Wonderlake reserviert (einmal pro Tek - Pass kann man Plätze für eine Fahrt reservieren). Und genau diese Ganztagsbustour unternahmen wir am heutigen Tag.

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    Ganz besonderes Glück hatten wir auf der Hinfahrt mit unserem Busfahrer, der ein ganz besonderes Auge für Tiere, und auch das nötige Glück, hatte. So sahen wir erneut viele Bären, diesmal auch in der eher weniger niedlichen Version - nämlich mit einem erlegten Karibu,

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    Füchse,

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    Hasen, Karibus

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    und als tierisches Highlight des Tages: ein kleines Rudel Wölfe.

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    Bis kurz vor das Eilson Visitors Center hatten wir außerdem auch noch großes Glück mit dem Wetter, welches freie Sicht auf den höchsten Berg Nordamerikas, den Denali (Mt. McKinley) zuließ.

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    Und auch die restliche Landschaft war nicht weniger spektakulär.

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    Leider zog es sich während der langen Fahrt von Eilson bis zum Wonderlake komplett zu. Ohne dem spiegelnden Bergpanorama war der See im Gegensatz zu den zahlreichen Aussichten unterwegs somit eher solala.

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    Gegen 12:30 Uhr verließen wir Wonderlake wieder, und fuhren erstmal nur zurück bis zum Eilson Visitor Center. Hier sahen wir uns in aller Ruhe die Ausstellung an und unternahmen noch eine Wanderung auf den hinter dem Center liegenden "Hausberg". Von da gab es einmal mehr einen herrlichen Ausblick über die Bergwelt.

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    Kurz nachdem wir oben angekommen waren, bekamen wir dann auch noch eindrucksvoll das sich schnell wechselnde Wetter im Denali zu spüren: es begann zu schneien. Hatte ich es schon erwähnt? - Mitte August! Etwas später ging der Schnee schließlich in regen über, was auch nicht unbedingt besser war. Ziemlich durchgefroren und durchnässt wärmten wir uns im Center zunächst erstmal wieder auf und bestiegen dann am frühen Abend schließlich wieder einen Bus zurück zur Campsite. Auch auf dieser Fahrt gabs wieder Bären, Karibus und ewig weit entfernte Dallschafe.

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    Den Rest des Abends verbrachten wir am Lagerfeuer bei Dosenkost (Mais, Kichererbsen, Bohnen) und Toastbrot.
     
  18. Bandanar

    Bandanar Reisefuchsforum Mod

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    20. Tag: Denali Nationalpark, Teklanika

    Die Nacht war ähnlich kalt wie zuvor. Und so waren wir wieder zeitig wach und saßen kurz nach sieben schon im Bus. Einmal mehr mit dem Ziel: Eilson Visitors Center.

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    Gegen 11 Uhr kamen wir da an und spazierten zunächst noch etwas am Besucherzentrum umher um "Kleingetier" vor die Linse zu bekommen. Einen kleinen, temporären Wasserfall gabs auch in der Nähe.

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    Und nachdem wir genügend Ziesel gesehen hatten, machten wir uns auch schon wieder auf den Rückweg zum Camp, das allerdings erstmal zu Fuß. Das Besondere im Denali Nationalpark ist, dass man fast ohne Ausnahmen wo auch immer man will wandern kann. Vom kleinen Abstecher von der Straße bis zum mehrwöchigen Backcountry Hike ist da alles möglich. Das Problem ist nur, dass aufgrund dessen nirgendwo (vom Eingangsbereich abgesehen) befestigte und markierte Wanderwege eingerichtet sind. Da wir für einen querfeldein - Trip nicht wirklich vorbereitet und ausgerüstet waren, entschieden wir uns also einfach die Straße entlang zu wandern.

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    Außer den wenigen Bussen gibts hier ja sowieso keinen Verkehr und Tiere gabs ja bisher auch immer ausreichend zu sehen - warum also nicht. Irgendwie war es aber schon ein seltsames Gefühl, nachdem das Visitors Center außer Sicht war. Gestern hatten wir hier immerhin Wölfe und Bären an der Straße gesehen. Heute zeigte sich allerdings leider (oder zum Glück?) erstmal kein weiter erwähnenswertes Tier. :RpS_unsure: Dafür gabs natürlich durchgängig herrliche Panoramablicke entlang des Wegs.

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    Nach 13 Kilometern hatten wir erstmal genug, stoppten einen vorbeikommenden Bus und fuhren bis Toklat mit. Hier zeigte das Thermometer 15 Grad Ceslius und die Sonne schien. Im Vergleich zum Schneefall am Tag zuvor, war das beinahe tropisch :01:

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    Da kurz hinter diesem Rastplatz die Stelle war, an welcher die Bären am Vortag das Karibu erlegt hatten, war es aus Sicherheitsgründen im Moment nicht gestattet hier zu Fuß weiter zu gehen. So blieben wir noch ein paar weitere Kilometer im Bus um schließlich irgendwann an einer schönen Aussicht wieder auszusteigen. Jetzt folgte die zweite Etappe zu Fuß, diesmal 14 Kilometer.

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    Unterwegs sahen wir diesmal wenigstens zwei Karibus und auch wieder die weit entfernten weißen Dallschafe an den Berghängen.

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    Irgendwann hielt ein uns entgegenkommender Bus an, um uns vor einem Bären nahe des Wegs zu warnen. Dieser schien sich allerdings gut versteckt zu haben, denn wir bekamen ihn nicht zu Gesicht. Nach der besagten Distanz hatten wir genug und es war mittlerweile auch schon sehr später Nachmittag geworden. Also stoppten wir wieder einen Bus und fuhren bis zur Campsite mit. Während der Fahrt sahen wir dann tatsächlich noch einen Grizzly. Wären wir noch etwas weiter gegangen, hätte wir den in aller Ruhe zu Fuß beobachten können.

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    Unseren letzten Abend im Denali verbrachten wir zunächst beim Sonnenuntergang am Teklanika River und anschließend am letzten Lagerfeuer der Reise.
     
  19. Bandanar

    Bandanar Reisefuchsforum Mod

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    21. Tag: Denali Nationalpark - Talkeetna

    Zur Abwechslung wurden wir heute Morgen mal wieder vom Regen begrüßt. War aber halb so wild, da es sowieso an der Zeit war den Denali zu verlassen. Wir bauten also unser Zelt ab, frühstückten im Auto und machten uns auf den Weg Richtung Parkausgang.

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    Außer einigen Karibus, welche die Straße kreuzten, gabs leider keine tierischen Highlights auf diesem "Game-Drive". Wir stoppten in der Nähe des Horshoe Lakes und umrundeten diesen ein weiteres mal zu Fuß. Der Luchs ließ sich erwartungsgemäß allerdings nicht nochmal blicken.
    Gegen 10:30 Uhr verließen wir den Nationalpark endgültig und fuhren bis Talkeetna, einem Dorf auf ungefähr halben Weg zwischen Denali und Anchorage. Hier checkten wir für die letzte Nacht im Roadhouse ein.

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    Dies scheint eine recht populäre Unterkunft zu sein, denn es wurde gerade eine Dokumentation über diese für irgendeinen US Sender gedreht. Entsprechend viel Hektik herrschte in diesem kleinen Haus. Glücklicherweise durften wir aber dennoch die angrenzende Scheune nutzen um unser Campingequipment zu trocknen, welches wir nicht so durchnässt wie es noch war auf den Rückflug mitnehmen wollten.
    Den verbliebenen Nachmittag nutzten wir zunächst für einen Spaziergang durch den Ort. Talkeetna scheint recht beliebt bei Tagestouristen aus Anchorage zu sein. Es waren jetzt am Wochenende ziemlich viele Leute auf der Straße unterwegs, und Biergärten sowie Souvenirshops waren gut gefüllt und völlig überteuert.

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    Da nach dem Rundgang durch den Ort noch ausreichend Zeit war, unternahmen wir noch eine kurze Wanderung an den nahe gelegenen Seen. Vor allem die vielen Pilze sind uns hier in Erinnerung geblieben (neben der schönen, allgegenwärtigen Landschaft versteht sich :klugscheisser: ).

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    Den Abend nutzten wir schließlich fürs finale, flugtaugliche Zusammenpacken unseres Gepäcks - das ist jedesmal der nervigste Moment einer Reise.
    Außerdem gab es nach vier Tagen nun endlich auch wieder eine Dusche. :RpS_w00t:
     
  20. Bandanar

    Bandanar Reisefuchsforum Mod

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    22. Tag: Talkeetna - Anchorage - Frankfurt - Dresden

    Ausschlafen bis 7:30 Uhr :yes3:. Nach einem schnellen Kaffee im Zimmer machten wir uns gegen 8 Uhr auf den Weg nach Anchorage. Wir erreichten das Stadtzentrum ungefähr zwei Stunden später und hatten noch etwas Zeit. Da es zunächst mal wieder in Strömen regnete,

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    nutzen wir dies als guten Vorwand nochmal ein paar Souvenirgeschäfte abzuklappern. Da fanden wir auch diesen überaus humorvollen Spruch:

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    Im Anschluss fuhren wir noch zum Earthquake Park in der Nähe des Flughafens. Da der Regen aber nicht nachlassen wollte, hielt sich unsere Begeisterung bei einer Wanderung dort in Grenzen.

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    Nun folgten noch die problemlose Abgabe des Mietwagens, check-in, ein um eine Stunde verspäteter Abflug und eine dennoch fast pünktliche Ankunft in Frankfurt. Auf dem Flug gabs einen netten Ausblick auf Grönland - könnte man sich auch mal aus der Nähe ansehen :yes3:

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    Und von Frankfurt gings schließlich per Bahn wieder zurück nach Dresden.

    Schön wars. Die Bären waren überwältigend, genauso die Landschaft und auch die restliche Tierwelt hat uns überrascht. Außerhalb von Afrika haben wir wahrscheinlich noch nirgendwo so viele Tiere vor die Kamera bekommen. Lediglich das Wetter war nicht so super und auch die Preise waren weniger angenehm. Dennoch, eigentlich könnte man mal wieder hin, dann vielleicht auch an die Nordküste zum Eisbären - watching oder zu einer Zeit, wenn die Grizzlies direkt an den Wasserfällen Fische fangen, oder in den südöstlichen Teil Alaskas, oder mal auf die Aleuten, ... :RpS_biggrin:
     
    Umi gefällt das.

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